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30.11.2004 Polizei verabschiedet Postenführer

Ein Schutzmann zum Anfassen
Viel Lob für den scheidenden Postenführer Wilhelm Beisel

Nach der Verabschiedung (von li.): Erika Beisel, Bernd Meyer, Willi Beisel, Michael Wernthaler, Hildegard Gerecke, Harald Ehrler

Nach 25-jähriger Tätigkeit als Leiter des Polizeipostens Waldbronn und nach insgesamt 42 Dienstjahren wurde Wilhelm "Willi" Beisel am Dienstag im Bürgersaal des Rathauses feierlich in den Ruhestand verabschiedet. In Anwesenheit zahlreicher Gäste erhielt der 60-jährige Polizeihauptkommissar von Polizeipräsidentin Hildegard Gerecke mit vielen Dankesworten die Entlassungsurkunde.
Viel Lob gab es auch von Polizeioberrat Bernd Meyer, der als zuständiger Inspektionsleiter des Polizeipräsidiums die Laudatio hielt. Er meinte wie Wilhelm Busch: "Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden". Dabei ließ er offen, ob die Polizei es sei, die nun ohne ihn auskommen müsse, oder ob Beisel es sei, der in Zukunft auf den Polizeialltag verzichten müsse. Er bezeichnete den Postenführer als "Schutzmann zum Anfassen", der offen auf die Bürger zuging und für jedermann das richtige Gespür hatte, sei es für den jungen Burschen oder für das Großmütterle. Aufgrund seines unkomplizierten Umgangs sei er in der Bevölkerung und im Kollegenkreis gleichermaßen hoch geschätzt. Dass sich Willi Beisel in Waldbronn große Verdienste erwarb, sei insbesondere aber darauf zurückzuführen, dass er mit Engagement, Souveränität und sozialer Kompetenz gemeinsam mit seinen beiden Kollegen mit großem Erfolg für die Sicherheit der über 12200 Einwohnern in Waldbronn gesorgt hatte.
Auch Bürgermeister Harald Ehrler fand viele Lobesworte für den gebürtigen Reichenbacher, der sich in Waldbronn als Postenführer einen ausgezeichneten Ruf erworben hatte. Ganz besonders stellte der Bürgermeister die Bürgerfreundlichkeit und die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung heraus. Dass auch der frühere Bürgermeister, Martin Altenbach, sowie einige Gemeindebedienstete bei der Feier anwesend waren, unterstreiche die Wertschätzung, die Willi Beisel in Waldbronne genießt.
Die Grüße und Wünsche des Personalrates überbrachte dessen Vorsitzender Gert Hinkel, der dem Neupensionär die Erinnerungsmedaille des Polizeipräsidiums überreichte.
Ein Nachfolger als Postenführer konnte bei der Verabschiedung, die von zwei Gitarristen der Musikschule Waldbronn gekonnt umrahmt wurde, noch nicht präsentiert werden. Polizeioberrat Bernd Meyer verwies in diesem Zusammenhang auf die Zusammenlegung der Waldbronner Polizei mit den Polizeiposten Karlsbad und Marxzell, wo bekanntlich im Alten Rathaus in Reichenbach der künftige Polizeiposten Albtal untergebracht werden soll. Derzeit laufe noch das Ausschreibungsverfahren für die Stellenbesetzung des neuen Polizeipostens.

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