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06.11.2004 Kunst im Kurhaus: Ingeborg Parma-Block

Äußere und innere Bilderwelten
Ingeborg Parma-Block bei "Kunst im Kurhaus"

Bilder von Ingeborg Parma-Block sind noch bis Sonntag, 14. November  im Kurhaus zu sehen.

"Innere und äußere Bildwelten" ist eine Ausstellung von Ingeborg Parma-Block überschrieben, in der die Waldbronner Künstlerin im Rahmen der Reihe "Kunst im Kurhaus" Collagen, Bilder und Objekte zeigt. Geöffnet ist die Ausstellung noch bis einschließlich 14. November im Foyer des Kurhauses von 15-18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11-17 Uhr.
Über 50 Werke stellt Ingeborg Parma-Block in Waldbronn aus, die zum größten Teil in Zyklen zusammengefasst sind wie "Spätsommer I-V" oder "Beruhigtes Gelb I-IV" oder auch die Collagenzyklen "Zeit" und "Musik". Auffallend an allen Werken ist, dass die Künstlerin, sie arbeitet als Kunsterzieherin an einer Karlsruher Schule, mit den Materialien kreativ und experimentierfreudig umgeht.
Bei der Vernissage, die von Sabine Schulz, der Sängerin der Mannheimer Band "Fresh `n´ nett" und von Sascha Schervina (Gitarre) musikalisch umrahmt wurde, begrüßte Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle namens Gemeinde und Kurverwaltung. Das Interessante bei der Reihe "Kunst im Kurhaus" sei der ständige Stilwechsel bei den einzelnen Ausstellungen.
In das Werk von Ingeborg Parma-Block führte anschließend Ulla Dimitrov ein. Seit 1972 sei die Künstlerin als Lehrerin und Kunsterzieherin tätig, seit 1980 zeige sie ihre Bilder in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen. Szenen aus der Natur und Portraits seien ihre bevorzugten Motive. In ihren Mischtechniken spiele sie experimentell mit den Materialien. In ihrem Malstil habe sie sich in den letzten Jahren gewandelt, der Farbauftrag sei kräftiger geworden, der Pinselstrich deutlicher. Sonnendurchglühte Landschaftszyklen stehen neben Bildern, zu denen sich Gedichte finden lassen, die die Strahlkraft der Bilder noch vergrößern. Gerade dafür trug Ulla Dimitrov einige beeindruckende Beispiele vor.
Viele Bilder, so beim Zyklus "Zeit", werden durch eingearbeitete Zitate noch verdeutlicht. Auch habe Ingeborg Parma-Block auch schon Empfindungen von Bildern in Sprache übertragen. In ihren Objekten beschäftige sie sich mit Kopf und Hand. Im Kopf. so Ulla Dimitrov abschließend, werden Außen- und Innenwelten zusammengebracht und mit der Hand ins Bild gesetzt.

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