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24.10.2004 20 Jahre Evangelisches Gemeindezentrum

Festgottesdienst zum Geburtstag
Evangelisches Gemeindezentrum vor 20 Jahren eingeweiht

Beim Festgottesdienst zum 20-jährigen Bestehen.

"Einen Raum schaffen, der variabel ist und nie leer aussieht", war vor 20 Jahren einer der Aufträge an den Architekten des Evangelischen Gemeindezentrums. Nachdem in den 70er Jahren in der Reichenbacher Goethestraße die noch junge evangelische Kirchengemeinde Waldbronn einen ersten Raum für Gottesdienste erhalten hatte, zeigte sich zu Beginn der 80er Jahre, dass der Raum für die stetig wachsende Gemeinde zu klein wurde. 1984 schließlich konnte der Neubau bezogen werden.
An das bisherige Gebäude wurde ein Türmchen angefügt, das heute fast so etwas wie das Wahrzeichen des evangelischen Gemeindezentrums ist. In ihm hat die Jugend eine Heimstatt gefunden. Variabel gestaltet ist der große Gottesdienstraum. Durch eine Trennwand lässt er sich verkleinern und ist zudem durch mehrere Ebenen architektonisch geschickt gegliedert. Um einen Innenhof gruppieren sich weitere Räume, in denen auch die Verwaltung der evangelischen Kirchengemeinde untergebracht ist.
Mittelpunkt des Neubaus ist der Gottesdienstraum, der aber für unterschiedliche Zwecke nutzbar ist. So finden hier auch immer wieder Konzerte statt. Das Kammerorchester der Musikschule Waldbronn ist regelmäßig zu Gast. Einer der Höhepunkte der vergangenen 20 Jahre war die neue Orgel, die inzwischen auch schon seit fast zehn Jahren zur Gestaltung der Gottesdienste beiträgt.
Das 20-jährige Bestehen wurde jetzt mit einem Festgottesdienst gefeiert, bei dem wie bei der Einweihung vor 20 Jahren Prof. Dr. Klaus Engelhardt, damals Landesbischof, die Predigt hielt. Umrahmt wurde der Festgottesdienst durch den Kirchenchor unter der Leitung von Detmar Tetzlaff und dem Projektchor, Leitung Guido Bähr.

Freude nach dem Gottesdienst (v.re.) Landesbischof i.R. Dr. Klaus Engelhardt, Pfarrerin Bettina Roller, Vorsitzende des Kirchengemeinderats Gerda Ischen und Pfarrerin im Ehrenamt Reinhild Prautzsch.

"In diesen Räumen wird immer wieder an Jesus Christus erinnert", hob Pfarrerin Bettina Roller auf die zentrale Aufgabe des Gemeindezentrums ab. Sie dankte allen, die damals am Zustandekommen beteiligt waren. Sie erwähnte die politische Gemeinde und die katholische Pfarrgemeinde St. Wendelin, die mit einer Kollekte am Einweihungstag ein ökumenisches Zeichen setzte. Waldbronns Pfarrerin erinnerte aber auch an die zu Ende gegangene "Woche mit schmerzhaften Ereignissen" in Waldbronn.
Der ehemalige Landesbischof Dr. Klaus Engelhardt stellte seine eindrucksvolle Predigt unter das Wort des Römerbriefs "Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein?" Gerade nach schweren Erfahrungen solle sich jeder mit seinem Fragen und Suchen hineinnehmen lassen in die Gemeinschaft mit Christus. Bei jedem Gottesdienst in diesem Gottesdienst nehme sich Gott Zeit für uns.
Mit einem Empfang in den Räumen des evangelischen Gemeindezentrums war anschließend Gelegenheit zum Gespräch. Im Foyer war eine Bilddokumentation über das Entstehen des Gemeindezentrums aufgebaut, die auf reges Interesse stieß.

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