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22.10.2004 Kürbisfest im Rathausmarkt

Kürbis ideenreich gestaltet
Werbegeminschaft Rathausmarkt veranstaltete 3. Kürbisfest

Sieben Kinder reuten sich in der Gruppe der unter Sechsjährigen über ihre Preise, dahinter (v.li.) Dr. Ulrich Herz, Dagmar Becker und Bürgermeister Harald Ehrler, der die Preise an die Kinder übergab..

Eines der bekanntesten Symbole zu Halloween ist der Kürbis. Der Brauch, zum Halloweenfest fiese Fratzen in Kürbisse zu schnitzen, stammt ebenso wie Halloween selbst aus Irland. Man erzählt dort die Geschichte von Jack O., einem Betrüger und Trinker, der zu Lebzeiten nur Böses tat. Durch eine List soll Jack O. den Teufel auf einen Baum gelockt und dann in den Stamm ein Kreuz geritzt haben, wodurch der Teufel auf dem Baum gefangen war. Jack versprach ihm, ihn herunter zu lassen, wenn er ihn nie wieder behelligen würde.
Als Jack später starb, verwehrte ihm der Himmel aufgrund der vielen schlechten Taten den Zutritt und auch in der Hölle fand Jack keinen Platz, da er den Teufel ja übers Ohr gehauen hatte. Der Teufel hatte allerdings ein wenig erbarmen mit Jack und gab ihm ein Stück glühende Kohle in einer Rübe.
Allgemein wurde zur damaligen Zeit aus dieser Geschichte abgeleitet, dass man mit solch einer Rübe die Geister abschrecken könnte. Später, als der Brauch nach Amerika kam, fand man im Übermaß Kürbisse, die sich auf Grund der Größe für diesen Zweck sogar noch besser eigneten.
An diesen Brauch erinnere seit nunmehr drei Jahren die Werbegemeinschaft im Rathausmarkt Waldbronn mit dem Kürbisfest, sagte Waldbronns Bürgermeister Harald Ehrler. Dazu können Kinder ihre gestalteten Kürbisse bringen und sie werden von einer Jury bewertet, der in diesem Jahr Dagmar Becker, Bürgermeister Harald Ehrler und Emanuel Vogel angehörten. Und ihre Aufgabe war nicht einfach, denn alle Kinder hatten sich große Mühe mit ihren Kürbissen gegeben und viel Phantasie in die Gestaltung gelegt. Und schon allein fürs Mitmachen gab es eine Belohnung, denn jedes Kind konnte sich mit seinem Kürbis eine Portion Eis abholen.
Highlights waren dabei eine "Kürbiskobra", aus einem gebogenen Zierkürbis gestaltet, oder ein Cowboy, zusammengebaut aus drei großen, runden Kürbissen, aber auch Phantasiegestalten mit Blätterhut oder ein Haus mit Garten obendrauf. Für die jungen Kürbisskünstler hatten Werbegemeinschaft und Gemeinde zahlreiche Preise ausgelobt. Von Eintrittskarten in den Eistreff über Gutscheine zum Eisschlecken, für Schuhe oder Sportartikel reichte dabei die Palette.
Vergeben wurden schließlich die Preise in zwei Altersgruppen: bei den bis Sechsjährigen ergaben die Bewertungen der Jury folgende Sieger: 1. Alina und Leon Jansen; 2. Marlies Lorch; 3. Raphael Blöth. Bei den über Sechsjährigen gab es folgende Sieger: 1. Mareike Lorch; 2. Annika Lorch; 3. Jeannette Koberger.

Wahre Prachtstücke wurden in der Gruppe der Älteren (über 6 Jahre) prämiert.

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