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17.09.2004 Ehrungen in den Heimatstuben

Goldene Bürgermedaille für Helmut Scheib
Martin Altenbach Ehrenvorsitzender des Heimatstuben-Vereins

Helmut Scheib wurde für seine Verdienste um die Heimatstuben mit der Bürgermedaille in Gold der Gemeinde Waldbronn ausgezeichnet, die ihm Bürgermeister Harald Ehrler  überreichte.

"Waisch noch Kalle damals ..." erklang im September 1979 erstmals in den Heimatstuben Waldbronn, und damit begann eine Erfolgsgeschichte, oder wie es heute heißen würde, die Heimatabende sind "Kult". Und da inzwischen der Vorstand komplett gewechselt hat, fand auch aus diesem Anlass ein Ehrungsabend mit einem kleinen Programm statt, zu dem Freunde, aktuelle und ehemalige Aktive eingeladen waren.
Neuer Vorsitzender des Heimatstubenvereins ist jetzt Bürgermeister Harald Ehrler, der den Vorsitz von seinem Amtsvorgänger Ehrenbürger Martin Altenbach "geerbt" hat. Zweiter Vorsitzender ist Helmut Völkle, um die Finanzen kümmert sich in Zukunft Norbert Mayer vom Rechnungsamt der Gemeinde, Schriftführerin ist Waltraud "Wally" Anderer, ebenfalls im Rathaus beschäftigt.

Waldbronns Ehrenbürger Martin Altenbach (re.), der langjährige Vorsitzende des Vereins Heimatstuben, erhielt von seinem Nachfolger Harald Ehrler die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden, zu der auch Helmut Scheib (Mitte) gratulierte.

Der neue Vorsitzende dankte dem vormaligen Vorstand. Martin Altenbach, so Ehrler, wurde ob seiner Verdienste um die Heimatstuben in den zurückliegenden 15 Jahren vom neuen Vorstand einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Unter dem Beifall aller Anwesenden überrechte er ihm die Ernennungsurkunde.
Helmut Scheib, einziger noch aktiver Mitbegründer der Heimatstuben, hat, so der Vorsitzende, in den 25 Jahren unzählige Heimatabende wesentlich mitgestaltet mit seinen Liedern, seinen Geschichten aus der "guten alten Zeit", mit seinem Bass ist er schon fast Legende. "Helmut Scheib ist ein Reichenbacher Original", so Ehrler bei seiner Würdigung. Außer bei den Heimatabenden habe Scheib als Malermeister auch im und rund ums Haus kräftig mit Hand angelegt. Für "25 Jahre aktiv im Ehrenamt" verlieh der Bürgermeister im Auftrag des Gemeinderats an Helmut Scheib die Bürgermedaille in Gold, die zweithöchste Ehrung nach der Ehrenbürgerwürde.

Noch 1979 stieß Alois Vogel (rechtes  Bild) mit seinem Akkordeon zum Heimatstuben-Team. 24 Jahre Kellnerdienst und weiterhin die Führungen durchs Haus: Ewald Eble

Harald Ehrler vergaß aber auch die Mitstreiter Scheibs in vielen Jahren nicht. So Alois Vogel, der mit seinem Akkordeon schon 1979 zum Team stieß, oder Ewald Eble, der seit 24 Jahren den Kellnerdienst bei den Heimatabenden versah und auch weiterhin die Führungen durch die Heimatstuben macht, oder Armin Bitterwolf und Karl Heinz Dörr von der Musikschule, die bei der Stubenmusik mitwirkten.
Martin Altenbach dankte als ehemaliger Vorsitzender allen, die für die Heimatstuben aktiv waren. Er erinnerte aber auch an eine Krise vor zehn Jahren. Die Heimatabende seien nach wie vor beliebt. Für die Ehrung revanchierte sich Altenbach bei seinem Nachfolger, indem er ihn zum "Ersten Heimatstuben Hauptkommissar" ernannte und ihm auch gleich die dazu passenden Schulterklappen überreichte.
Die Heimatabende, so Ehrler, gebe es "entgegen aller Gerüchte" auch weiterhin. Ihre ungebrochene Beliebtheit lasse sich daran ablesen, dass die Abende für diese Saison bereits ausgebucht sind und für die Zukunft bereits eine lange Warteliste vorliege. Das Team bestehe jetzt aus Rainer Kraft, der für die Geschichten verantwortlich zeichne, und der Stubenmusik Kurt Bechtel, Harald Jung und Helmut Scheib. Rainer Kraft und Kurt Bechtel wollen jedoch von Fall zu Fall weitere Akteure hinzuziehen.

Einen Vorgeschmack auf die Heimatabende gab es auch. Werner Puschner las zwei Texte, einer war inspiriert von den Heimatstüblern, der andere -noch unveröffentlicht- beschreibt Musikfeste im Albtal. Zur Ehrung Helmut Scheibs hatte Kurt Bechtel eigens das Heimatstuben-Lied umgetextet.
Und die neuen Stubenmusiker gaben an diesem Abend auch Einiges aus ihrem Repertoire zum Besten, verstärkt durch Thomas Schorb und Alois Vogel, und auch Helmut Scheib griff zum Bass und brachte sein legendäres Lied vom Kalle zu Gehör, und alle stellten am Ende mit dem Lied fest: "..damals wars noch schee!"

 

Helmut Scheib mit seinem Bass, wie ihn viele kennen und lieben, und das hoffentlich noch für viele Jahre.

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