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02.09.2004 Nachmittag für Senioren

Gemeinde lud Senioren ein
Veranstaltung in Waldbronner Woche hat Tradition

Das Seniorenorchester Karlsruhe unterhielt beim Seniorennachmittag der Gemeinde im Rahmen der Waldbronner Woche.


2.465 Jahre waren auf der Bühne des Pfarrzentrums Ernst Kneis in Reichenbach vereint, als das Seniorenorchester den Seniorennachmittag mit einem Satz aus der "Kleinen Nachtmusik" von Mozart musikalisch eröffnete. Zu diesem Nachmittag laden jährlich zur Waldbronner Woche Gemeinde und Senioren-Arbeitsgemeinschaft Waldbronn die älteren Mitbürger ein.
SAG-Vorsitzender Karl Becker begrüßte unter den zahlreich gekommenen Senioren auch Bürgermeister Harald Ehrler, dem er für diesen Nachmittag im Namen Aller dankte. Willkommen hieß er auch das Seniorenorchester Karlsruhe mit seinem Dirigenten Prof. Helmut Hofmann, die bereits zum wiederholten Mal diesen Nachmittag umrahmen.
Bürgermeister Harald Ehrler betonte, dass diese Veranstaltung in der Waldbronner bereits Tradition habe, und "Traditionen soll man pflegen!" Waldbronns Ortsoberhaupt flocht in seine Grußworte die Einladung an die Senioren ein, die Veranstaltungen der Waldbronner Woche mit dem Kurparkfest als Höhepunkt zu besuchen. Er regte aber auch an, einmal das jetzt 15 Jahre alt gewordene Radiomuseum oder die Heimatstuben zu besuchen. Beide Waldbronner Museum seien immer am Mittwoch von 15 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.
Das Seniorenorchester, dessen ältester Musiker, so Prof. Hofmann, 96 Jahre alt ist, wartete an diesem Nachmittag mit einem gehaltvollen Programm auf. Der erste Teil mit Werken von Mozart, Gounod, Monti, Gluck und Offenbach war mehr der Klassik gewidmet, während im Mittelpunkt des zweiten Teils Operettenmelodien von Lehar, Schrammel, Komzak und Linke standen. Das Programm war dabei auf die Senioren zugeschnitten, ganz wie Vorsitzender Karl Becker ankündigte: "Es werden schöne Melodien erklingen, so recht für unsere Ohren bestimmt, die mit Rock und Pop nichts im Sinne haben!" Lebhafter Beifall dankte den Musikern und ihrem Dirigenten nach den einzelnen Darbietungen und natürlich am Ende, so dass eine Zugabe, gespielt wurde der "Mitternachtsblues" fast selbstverständlich war.
Wichtig ist bei einem solchen Nachmittag aber auch das Gespräch. Und dazu war zwischen den einzelnen Musikstücken und am Ende ausreichend Gelegenheit, bei Kaffee, Kuchen oder auch einem guten Glas Wein Erinnerungen auszutauschen.

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