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10.07.2004 Antares wurden 25

"Antares" feierte Geburtstag
Waldbronner Pfadfinderbund besteht seit 25 Jahren

Gefeiert wurde Empfang zum 25-jährigen Jubiläum der Antares-Pfadfinder auf der Wiese hinter dem Haus im Neubrunnenschlag


25 Jahre alt wird der Pfadfinderbund "Antares" aus Waldbronn in diesem Jahr. Nun wurde dieses Jubiläum auch mit einem Empfang gebührend gefeiert. Gekommen waren dazu viele Eltern, ehemalige Mitglieder des Pfadfinderbunds mit "Stammesvater" Udo Becker an vorderster Front und offizielle Vertreter mit Bürgermeister Harald Ehrler  und seinem Amtsvorgänger Martin Altenbach an der Spitze.
Über die 25 Jahre "Antares" in Waldbronn konnten sich alle an informativ gestalteten Tafeln informieren, die Höhepunkte des Pfadfinderlebens in diesen Jahren anschaulich vor Augen führten. Rund um das Pfadfinderhaus hinter dem Neubrunnenschlag waren die schwarzen Zelte der Pfadfinder aufgebaut, denn die einzelnen Sippen feierten das Jubiläum auf ihre Art, mit einem Wochenendzeltlager.
Gegründet wurde der Stamm "Antares", so Vorsitzender Jens Puchelt, am 1. Januar 1979 als Abspaltung vom Langensteinbacher Stamm "Cherusker". 50 Mitglieder zählten die Waldbronner Pfadfinder damals. Bald darauf schlossen sich die "Antares"-Pfadfinder dem Bund freier Pfadfinder an. Von Anfang suchte man auch nach Möglichkeiten, zu einem eigenen Vereinsheim zu kommen. Die Gemeinde schließlich schenkte den Pfadfindern das alte Tennisheim aus dem Kurpark, das mit Zustimmung des Forsts im verlängerten Neubrunnenschlag im Wald aufgestellt werden durfte.

Die informativ gestalteten Schautafeln geben einen guten Überblick über Höhepunkte und Aktivitäten während der 25 Jahre.

Die erste Großfahrt fand 1984 nach Irland statt. 1986 folgte die Gründung eines Fördervereins und ein Jahr später wurden erste Kontakte zur Partnerstadt Monmouth in Wales geknüpft. 1988 konnten die Pfadfinder dann mit tatkräftiger finanzieller Unterstützung des Fördervereins ein altes Haus in der Stuttgarter Straße erwerben, das in zweijähriger Bauzeit und in Eigenleistung ausgebaut wurde.1992 schließlich folgte die Gründung eines offiziellen Vereins Pfadfinderbund "Antares" und der Eintrag ins Vereinsregister.
Ein schwarzer Tag war der 1. April 1994 als durch Brandstiftung, die Urheber konnten bis heute nicht ermittelt werden, die kurz zuvor frisch renovierte Hütte im Wald niederbrannte. "Danach wurden wir Meister im Stellen von Bauvoranfragen", um schrieb Puchelt die folgenden Jahre, bis 1998 auf Gemarkung Langensteinbach hinter dem Neubrunnenschlag ein Grundstück erworben werden konnte, auf dem ein Haus errichtet wurde und in dem heute vor allem die jüngeren Jahrgänge ihre Gruppenabende abhalten.
Auf Pfadfinderart wurden auch die Gäste auf der grünen Wiese mit zwei Liedern begrüßt. Jens

Bürgermeister Harald Ehrler überreichte
Vorsitzendem Jens Puchelt (li.) ein Präsent
der Gemeinde zum Jubiläum, rechts neben Puchelt
die Bundesführerin von "Antares" Zäzilia Seibold.

Puchelt, Vorsitzender vom Pfadfinderbund "Antares" e.V., hieß alle Gäste willkommen. Etwa 80 Kinder besuchen regelmäßig die Gruppenstunden, viele Ältere aber fühlten sich "Antares" nach wie vor verbunden.
Bundesführerin Zäzilia Seibold ging auf Grundsätze der Pfadfinderarbeit ein. Wichtigste Punkte seien dabei Teamfähigkeit, Toleranz und das Einfügen in eine Gruppe, die die Kinder bei den Pfadfindern erlernen. Für die Eltern sprach Dr. Andre Keitel. Die Balance zwischen Abenteuer und Vorsicht sei gelungen, das bewiesen 25 Jahre ohne schlimmere Unfälle. Kernpunkt der Pfadfinderarbeit sei das Vermitteln von Werten. "Die Pfadfinder feiern Geburtstag und wir alle feiern mit!", sagte Bürgermeister Harald Ehrler, der ebenfalls auf die Vermittlung von Grundwerten unseres Zusammenlebens durch die Pfadfinder abhob.
Nach dem Empfang wurde auf dem Gelände beim Pfadfinderhaus weiter gefeiert. Lieder, Volkstanz und Geländespiele hatten die Sippen dafür vorbereitet.

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