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19.06.2004 VHS Waldbronn in Berlin

Berlin war eine Reise wert
Volkshochschule fuhr zum 5. Mal in deutsche Hauptstadt

Die Teilnehmer der VHS-Fahrt nach Berlin vor der Kuppel des Reichstags, einem der Highlights der Fahrt.

Unter dem Motto "Berlin in Geschichte und Gegenwart" stand die Studienfahrt der VHS Waldbronn in die deutsche Hauptstadt. Dabei zielte Fahrtleiter Helmut Zahnleiter darauf ab, den 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Berlin aus seiner Geschichte heraus nahe zu bringen. Terminiert ist auch bereits die nächste VHS-Berlin-Fahrt, sie wird voraussichtlich vom 23. bis 28. Mai 2005 stattfinden.

Auch das Brandenburger Tor wurde durchschritten.

Der erste Kudamm-Bummel nach der Ankunft klang mit einer kleinen U-Bahn-Rallye aus. Am Sonntag ging es zum Reichstag mit einem Besuch und einem Vortrag im Plenarsaal. Danach brachte der Aufzug alle zur Terrasse mit anschließender Kuppelbesteigung, und hier lag Berlin den Waldbronnern buchstäblich zu Füßen. Besichtigt wurden anschließend die Bundestagsneubauten rund um den Reichstag, ehe der Gang durchs Brandenburger Tor zum Pariser Platz folgte, wo an diesem Sonntag Hochbetrieb herrschte, da 250.000 Radler in einer Sternfahrt das Wahrzeichen Berlins ansteuerten. Beschlossen wurde der Nachmittag mit einer Rast bei der Oberbaumbrücke unmittelbar an der East-Side-Gallery. Den Abschluss des Tages machte die Gruppe dann im Sony-Center am Potsdamer Platz bei einem gemütlichen Abendtrunk.
Am Montag stand dann ein Spaziergang durch Kreuzberg auf dem Programm, bei dem die unterschiedlichen Sanierungskonzepte jeweils vor Ort angesprochen wurden. Paradebeispiele dafür waren die Gegend um das Kottbusser Tor und als Gegensatz der Chamissoplatz. Dem Rundgang schloss sich eine "Besteigung" des Kreuzbergs an. Luftbrückendenkmal und das die Friedrichstraßen-Passagen mit dem Kaufhaus Lafayette waren weitere Punkte. Am Abend brachen alle zu einer Schifffahrt rund um Berlin auf.

Blick vom Reichstag zum Potsdamer Platz.

Im Mittelpunkt des Dienstags stand der neue Potsdamer Platz mit Sony-Center, Daimler-Chrysler-City, Potsdamer-Platz Theater und Arkaden. Von da ging es dann entlang dem Mauerverlauf vorbei am Berliner Abgeordnetenhaus und der Topografie des Terrors, die auf dem Geländer des ehemaligen Hauptquartiers der SS an die Verbrechen aus dieser Zeit mahnt. Der ehemalige Checkpoint Charlie war hier der Schlusspunkt, ehe es mit der U-Bahn in die Friedrichstraße hineinging und der Gendarmenmarkt besucht wurde. Am Abend freuten sich alle über die phantastische Revue im Friedrichstadt-Palast "Die Revue zum Zwanzigsten".
Die Gegend um den Schlossplatz und das Nikolai-Viertel wurden am Mittwoch bei Blitz und Donner erkundet, ehe es mit der S-Bahn nach Potsdam ging, wo schon "Der alte Fritz" zur Schlösserrundfahrt wartete. Besonderes Highlight war die anschließende Führung durch Schloss Sans Souci, der Besuch am Grab Friedrichs II. und der Spaziergang durch den Schlosspark zum chinesischen Teehaus.

Rast auf dem Kreuzberg.

Am Donnerstag war dann Gelegenheit, zu bummeln, Museen zu besuchen, jeder konnte sich das ansehen, wozu er Lust hatte. Angeboten war auch ein abschließender Besuch im Zoo Berlin, dem artenreichsten Tierpark Europas, ehe es viel zu früh schon wieder Abschied nehmen hieß von Berlin, das man mit dem ICE auf direktem Weg nach Karlsruhe verließ.

Am Grab Friedrichs des Großen in Potsdam

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