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30.05.2004 Isetta-Freunde in Waldbronn

Kabinenroller rund ums Radiomuseum
Isetta- und Messerschmittfreunde aus Nordbaden kamen

Kabinenroller von BMW und Messerschmitt trafen sich im Hof des Kulturtreff. Die Fahrer besuchten das Radiomuseum Waldbronn.

Nostalgie war am Pfingstsonntag Trumpf rund um das Waldbronner Radiomuseum. Die Isetta-Freunde Karlsruhe-Durlach und die Messerschmitt-Freunde Heidelberg hatten ihre gemeinsame Pfingstausfahrt zu einem Abstecher ins Waldbronner Radiomuseum genutzt. Dort ging es nicht um historische Fahrzeuge, sondern um die Geschichte des Rundfunks in Deutschland.
Mit insgesamt 17 Isetta- und Messerschmitt-Kabinenrollern waren die Liebhaber dieser Fahrzeuge in Waldbronn eingerollt. Klaus Heilig, Vorsitzender des Karlsruher Isetta-Freunde, hatte die Fahrt organisiert. Er selbst bewegte auch das älteste Fahrzeug im Teilnehmerfeld, eine Isetta aus dem Jahr 1956. Mit ihr, so Heilig, war er vergangenes Jahr am Gardasee. Die Strecke dorthin bewältigte er mit dem 250 ccm BMW-Motor in zwei Tagesetappen.
Gebaut wurden die kleinen Flitzer von 1955 bis 1962. Ersatzteile, so die einhellige Aussage, sind kein Problem, sie stünden für jede Baureihe ausreichend zur Verfügung. Isettas bringen es auf Höchstgeschwindigkeiten bis zu 85 Stundenkilometer. Nicht so gut sei es aus heutiger Sicht mit der Sicherheit bestellt. Sicherheitsgurte lassen sich kaum einbauen, und wenn, nützen sie nicht viel. "Bis der Sicherheitsgurt wirkt, steht der andere bereits hinten im Motor", so eine Aussage, die sofort ergänzt wurde: "Einen Unfall sollte man mit der Isetta möglichst vermeiden!"
Von Waldbronn aus führte die Fahrt der Kabinenroller durchs Albtal Richtung Bad Herrenalb bis zur Plotzsäg- und zur Teufelsmühle. Auf das Radiomuseum, durch das Theresia Meister und Eduard Hofmann führten, war Klaus Heilig durch einen Bericht auf der Kreisseite der BNN aufmerksam geworden.

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