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16.05.2004 5. Waldbronner Musikpreis

Waldbronner Musikpreis nach Bad Krozingen
Wettbewerb lockte über 500 Akkordeonisten an

Nach Bad Krozingen ging der diesjährige Waldbronner Musikpreis, den Bürgermeister Harald Ehrler an die Vertreterin des Orchesters im Beisein der Bundestagsabgeordneten Axel E. Fischer und Jörg Tauss überreichte, rechts Uwe Müller, musikalischer Leiter des Akkordeon-Orchesters Reichenbach, der die Preisverleihung moderierte.

"Großkampf - Wochenende" war nach drei Jahren für Aktive und Mitglieder des Akkordeon - Orchester Reichenbach angesagt, forderte doch der nunmehr 5. Waldbronner Musikpreis alle Kräfte. Auch diesmal wurde der Wettbewerb wieder überregional ausgeschrieben, und mit über 500 Teilnehmern in den einzelnen Kategorien entsprach die Resonanz wieder dem letzten Wettbewerb vor drei Jahren und damit sei man, so Uwe Müller bei der Preisverleihung, aber auch an der Kapazitätsgrenze angelangt. Die Teilnehmer kamen überwiegend aus dem süddeutschen Raum, aber sogar aus Düsseldorf waren Meldungen eingegangen. Und auch der Termin war wieder geschickt gelegt im Vorfeld des Internationalen Akkordeon - Festivals Innsbruck, denn mehrere Ensembles und Orchester nutzten die Gelegenheit, sich in Waldbronn nochmals einer kritischen Jury zu stellen.
Organisatorisch hatte der nicht gerade große Verein alles bestens vorbereitet. Mit der Albert-Schweitzer-Schule standen geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung. So schallte an beiden Tagen aus den Klassenzimmern Akkordeon Musik, von Solisten, Duos oder, am Sonntag, auch von Orchestern. Jeder hatte ausreichend Gelegenheit, sich einzuspielen, bevor er mit seinen Stücken vor die Jury treten musste. Bei den Solisten und Duos am Samstag werteten sogar zwei Jurys parallel, um dem Andrang Herr zu werden. Besetzt waren die Jurys mit Vera Baumann (Bruchsal), Harald Oeler (Würzburg), Wolfgang Pfeffer (Bruchsal), Volker Rausenberger (Freiburg) und Wolfgang Russ (Schönaich).
Aber nicht nur für das Musikalische war alles bestens vorbereitet, auch für das leibliche Wohl der Gäste war zu sorgen. Dass niemand hungrig und durstig den Wertungsspielort verlassen musste, dafür hatten in diesem Jahr die AkkoKids, die Jugend des Akkordeon-Orchesters Reichenbach mit vielen freiwilligen Helfern Sorge getragen.

Groß war die Anspannung bei den Wertungsspielen.

Wie groß das Interesse am Ergebnis des Wettbewerbs war, lässt sich aus der Zahl der Zuhörer bei der Preisverleihung am Sonntag Abend erahnen. Die Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule jedenfalls war gut besetzt. Groß war anschließend die Freude, wenn der eigene Name, oder der eines vielleicht bei diesem Wettbewerb neugewonnenen Freundes auf gerufen wurde. Luftsprünge, Umarmungen und neidlose Gratulation bis hin zu Transparenten waren an der Tagesordnung, wenn Uwe Müller die Preisträger bekannt gab und die Urkunden und Pokale überreichte.
Zuvor aber stellte Uwe Müller heraus, dass nun hinter allen 20 Stunden Akkordeon - Musik liege. Er dankte besonders den Juroren, die ihre Wertungen mit Einfühlungsvermögen trafen und sich die Entscheidungen nicht leicht machten. Ein Kompliment sprach Müller allen Teilnehmern aus, die ihr Hobby "Akkordeon" äußerst engagiert betrieben.
Die Sonderpreise überreichten die beiden Bundestagsabgeordneten Jörg Taus und Axel E. Fischer. Sie gingen an die jeweils Tagesbesten. Bei den Solisten erhielt ihn Matthias Wischer aus Nidderau, bei den Duos ging er wie vor drei Jahren an Daniela und Sandra Kasper aus Tiefenbronn, in der Sparte Ensemble an das Akkordeon-Orchester Bickenbach.
Bürgermeister Harald Ehrler gratulierte allen Preisträgern, hob die starke Beteiligung der Jugend an diesem Wettbewerb hervor, und dankte dem Akkordeon Orchester Reichenbach für die Ausrichtung. Den 5. Waldbronner Musikpreis überreichte er schließlich an Birgit Sablowski, der Leiterin des HAC Bad Krozingen, die in der Höchststufe bei den Orchestern brilliert hatten. Erstmals war in diesem Jahr der Waldbronner Musikpreis auch mit einem Geldpreis dotiert. Zum Abschluss luden Uwe Müller und Bürgermeister Harald Ehrler  alle Beteiligten zum 6. Waldbronner Musikpreis im Jahre 2007 ein.
Jede Gruppe war in unterschiedliche Leistungsstufen und Altersklassen eingeteilt. Mit Platz und Pokal ausgezeichnet wurden in der Gruppe Solisten M II, Alter bis 9 Jahre: 1. Samuel Wipfler (Gaggenau); 10 - 11 Jahre: 1. Katharina Kaffee; 12-13 Jahre: 1. Anita Weibert; 14-15 Jahre: 1. Philipp Haag; 16-17 Jahre: 1. Melanie Glock (Bietigheim-Bissingen); ab 18 Jahre: 1. Carina Bauer (Friolzheim).
Solisten M III, 10-11 Jahre: 1. Gabriel Dukart (Bad Abbach); 12-13 Jahre: 1. Carolin Holat; 14-15 Jahre: 1. Stephan Furchert (Weilburg); 16-17 Jahre: 1. Melanie Glock (Bietigheim-Bissingen); ab 18 Jahre: 1. Matthias Wischer (Nidderau).
Duos, 12-13 Jahre: 1. Helen Krattenmacher, Franziska Maier; 14-15 Jahre: 1. Ina Gack, Leah Trautwein (Hambrücken); 16-17 Jahre: 1. Sandra Kasper, Daniela Kasper (Tiefenbronn); ab 18 Jahre: 1. Arnold Puzik, David Puzik (Pfullendorf). Erstmals trat mit Nadja König und Zoe Schloen aus Linkenheim auch ein Duo in der Sparte Kammermusik an und erzielte einen 1. Platz.
Bei den Ensembles gab es in den einzelnen Stufen folgende Sieger: Mittelstufe: AE Leutkirch III; Oberstufe: Akkordeon-Orchester Bickenbach; Höchststufe: Ensemble der Musikschule Neuenbürg. Bei den Jugendorchestern wurden auf den ersten Platz gesetzt: Mittelstufe: Harmonika-Spielring "Platte" Wiernsheim; Oberstufe: Akkordeonfreunde Reinklang Hambrücken. Bei den Erwachsenenorchestern gab es folgende Wertungen: Oberstufe: 1. Akkordeonfreunde Reinklang Hambrücken; Höchststufe: HAC Bad Krozingen.

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