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 Straßenraumgestaltung

Wie sollen Straßen im Heubusch aussehen?

Die Straßenraumgestaltung für das Baugebiet "Im neuen Heubusch" wurde im AUT beraten.

Über die Oberflächengestaltung der Erschließungsstraßen, der Wohnstraßen und Gehwege, der Pflasterbänder und Pflasterrinnen hatte der AUT zu befinden. Dabei wurde betont, dass diese Gestaltung auf der Grundlage eines Entwurfs basiert, der unter Beteiligung aller Fachämter bei der Gemeinde zustande kam. Erläutert wurde die Planung durch Dipl. Ing. Kampa vom Karlsruher Ingenieurbüro Leuze. Gebilligt wurde die Planung schließlich einstimmig.
Der Straßenraum der Haupterschließungswege gliedert sich im Wesentlichen in die Bereiche: Gehweg mit 1,50 m Breite, Fahrbahn mit 4,00 m, Entwässerungsrinne mit 0,50 m und Parkstreifen mit 2,30 m.
Die Abgrenzung des Straßenraumes zu den Grundstücken erfolgt mit einem durchgehen den Tiefbordstein (betongrau). Die Übergänge innerhalb des Straßenraumes (Gehweg/Rinne und Fahrbahn/Parkstreifen) werden durch einen überfahrbaren Rundbordstein begrenzt. Die Rundbordsteine werden hier speziell mit Granitvorsatz hell ausgeführt, um eine bessere Abriebsicherheit zu erhalten. Die Ausführung der einseitigen Rinne ist als 5-zeilige Natursteinrinne aus Granit geplant. Die Gehwegfläche/Schrammbord ist als Pflasterfläche in der Farbe grau mit Betonpflaster vorgesehen. Für die Parkstreifen ist Rasenpflaster vorgesehen.  Die Fahrbahn wird bituminös ausgeführt. Als Deckschicht wird Splitt-Mastix-Asphalt verwendet. Aufpflasterungen im Fahrbahnbereich erfolgen an den beiden Verkehrsplätzen im  Baugebiet sowie an den Engstellen im Bereich des Grünzuges. Die Baumbeete innerhalb des Baugebietes erhalten eine Umgrenzung mit Granit- Natursteinpflaster. Die Bäume werden beidseitig geschützt durch Baumschutzbügel. Die Baumbeete werden mit Mutterboden gefüllt und sind durch den Landschaftsplaner zu gestalten.
Der am nördlichen Rand des Baugebiets verlaufende Wirtschaftsweg erhält eine Schottertragschicht mit einseitigem Hochbord. Neben dem Wirtschaftsweg ist bis zur Grenze des Baugebiets ein 2,00 m breiter Pflanzstreifen in Form eines Bepflanzungswalls geplant. Die Gesamtbreite des Wirtschaftsweges einschließlich Bepflanzungswalls beträgt 5,00 m. Die gesamte Oberflächengestaltung des Straßenraumes wurde berechnet auf brutto 530.000 €.
Der Ausschuss hatte auch die Möglichkeit, Mustersteine in der Sitzung zu begutachten. Wie die Verwaltung betonte, wurde auf jegliche Sonderausstattung bei den Betonsteinen verzichtet, um die Erschließungskosten im vorgesehenen Rahmen zu halten. Wichtig sei der Verwaltung aber, wie Planungsamtsleiter Winfried Krutzsch  betonte, dass zwischen Fahrbahn und Gehwegbereich eine Trennung durch eine Natursteinrinne erfolgt, damit die unterschiedlichen Nutzerflächen deutlich werden.
Diskutiert wurde vom Ausschuss vor allem die Ausführung der Pflasterrinnen. Prof. Manfred Hübscher (CDU) waren die Granitrinnen zu aufwändig, er sprach in diesem Zusammenhang "vom Mercedes unter den Steinen". Dem entgegnete der Bürgermeister, dass die 15.000 € Mehrkosten für das bessere Material bei Gesamtkosten von 4,5 Mio. vertretbar seien. Die Ausschussmitglieder einigten sich schließlich auf den von der Verwaltung vorgeschlagenen Granit, während die übrigen Gestaltungsvorschläge allgemein gut geheißen wurden.

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