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11.02.2002 Rosenmontag in Etzenrot

Eine gelungene Sitzung präsentierten die Etzenroter Vereine allen Fastnachtsfreunden. Was in Etzenrot geboten wird, hat sich inzwischen herumgesprochen, das Gesellschaftshaus war ausverkauft. Unsere Bilder geben einen Einblick in das närrische Geschehen.

Eine gelungene Sitzung präsentierten die Etzenroter Vereine allen Fastnachtsfreunden. Was in Etzenrot geboten wird, hat sich inzwischen herumgesprochen, das Gesellschaftshaus war ausverkauft. Unsere Bilder geben einen Einblick in das närrische Geschehen.

Bad Waldbronn und blaue Laternen

Etzenroter Vereine feierten Rosenmontag

Schon zum sechsten Mal haben sich in diesem Jahr die Etzenroter Vereine zusammengetan, um mit einer Rosenmontagsveranstaltung Freude zu bereiten. Im restlos ausverkauften Saal des Gesellschaftshauses rollte ein fast fünfstündiges Programm über die Bühne, das sich vor den anderen Sitzungen in Waldbronn nicht verstecken musste. Dazu trugen die Kapelle "Phönix", die den Abend musikalisch begleitete, ebenso bei wie die Sitzungsleitung von Reinhard Müller, der unter den Närrinnen und Narren auch "Schirmherr" Bürgermeister Harald Ehrler und Amtsvorgänger Ehrenbürger Martin Altenbach begrüßen konnte.
Eröffnet wurde das närrische Programm durch die Tanzmäuse des Musikverein "Lyra" Reichenbach mit ihrem schmissigen Gardetanz in der Einstudierung von Christina Gartner. Als Eisbrecher fungierte wieder Gerhard Anderer mit einem teilweise deftigen Vortrag. Halloween auferstehen ließ die Etzenroter Kindertanzgruppe, Einstudierung Sabrina Linder. Marina Hucker und Petra Rabold erzählten sich in einem urkomischen Vortrag von der Mode, ihren Männern, spießten dabei auch manches Lokale auf –"das Thermalwasser wird jetzt Heilwasser – es wird auch Zeit, dass die Reichenbacher endlich geheilt werden" - und erhielten verdientermaßen die erste Etzenroter - Rakete.
Gern gesehene Gäste sind bei der Etzenroter Fastnacht die Auerbacher "Russegugge", die die Narren im Saal mit ihrem Spiel und ihren prächtigen Kostümen gehörig in Schwingung versetzten. Die "Dorfwies-Sänger" vom Musikverein "Harmonie" Etzenrot brachten mit ihren Stimmungsliedern die Narren schnell zum Mitklatschen und ließen Etzenrot als die "Perle Waldbronns" hochleben. "Firmling" Detlef Müller hatte viele schwierige Fragen zu beantworten und gab als Motto aus: "E kurze Predigt und e lange Bratwurst!" und freute sich deshalb schon auf die nächste Firmung.
Von der Ballettschule Bartelt in Neurod kamen die "N'euro'dänzer" in der Choreografie von Maria Krämer mit einem modernen Tanz. Gelungen auch der musikalische Auftritt von Corinna Müller, Anette Ochs und Christiane Schempp als Schlafzimmertrio, das von seinen neuen Nachthemden sang, in die sie eine besondere Vorrichtung zur Freude aller Männer eingebaut hatten. Sabrina Linder hatte in ihren Vortrag viele lokale Spitzen eingebaut wie den Straßenbau in Etzenrot, die blauen Laternen und sah das Ganze unter dem Motto "Ich reg me über nix meh uff!"
Das TSV-Männerballett, Einstudierung Jutta Müller, erzählte die Geschichte vom Schneewittchen und erntete erste "Zugabe"-Rufe. Besonders die "kleinen Zwerge" waren allerliebst und schnell die Lieblinge des Publikums. Corinna Müller und Christiane Schempp als "alte Damen" erzählten sich von ihrer Kur in Bad Waldbronn, einem Besuch im Spielcasino und ganz speziellen Kontaktlinsen. Gern gesehene Gäste bei der Etzenroter Fastnacht waren wie in den Vorjahren wieder die "Froschteichsänger" vom Gesangverein "Concordia" Reichenbach, die kurz vor Mitternacht die Narren im Saal mit ihren Stimmungsliedern und ihrer speziellen Fastnachtsgymnastik nochmals gehörig auf Touren brachten. Corinna und Detlef Müller sorgten mit einer Frau-Mann-Bütt für gewaltigen Wirbel ehe sie friedlich-schiedlich resümierten, mit Witz und Humor halte eine Ehe ein Leben lang.
Achim Waible als "Vinzenz", einesteils eine Leihgabe der "Concordia", zum anderen aber auch seit einigen Jahren ein Etzenroter, spielte seine bekannten Qualitäten aus. Mit einer komischen Playback-Tanznummer, die in einem überraschenden Schluss endete, war die Freiwillige Feuerwehr Etzenrot am närrischen Treiben beteiligt. Den letzten Tupfer setzte nochmals das TSV-Männerballett mit seinem "African-Dance", bei dem auch genau zum Schluss ein kurzzeitiger Stromausfall im Gesellschaftshaus nicht störte. Hier allerdings kamen sie dann nicht mehr ohne Zugabe von der Bühne, ehe sich zum Finale dann nochmals alle närrischen Akteure auf der Bühne versammelten.

Ein zweiter Einblick in das närrische Geschehen auf der Bühne des Etzenroter Gesellschaftshauses.

Ein zweiter Einblick in das närrische Geschehen auf der Bühne des Etzenroter Gesellschaftshauses

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