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03.04.2004 Empfang für Simon Pierro

Tellerwäscher erstmals in Waldbronn
Empfang für Simon Pierro / Galaabend der Zauberkunst geplant

Beim Eintrag ins "Goldene Buch" (v.li.) Bürgermeister Harald Ehrler, Enzo Paolo, Simon Pierro, Björn Stolle, "Wave" alias Claus Heintzeler, Niko und Heiko sowie Eberhard  Riese.

"Es ist ein besonderer Anlass für die Gemeinde, einen ihrer Bürger zu ehren", so Bürgermeister Harald Ehrler zu Beginn eines Empfangs der etwas anderen Art im Kurhaus Waldbronn. Eingeladen hatte die Gemeinde und es war auch, wie der Bürgermeister betonte, keine öffentliche, sondern eine Veranstaltung für Simon Pierro. Demzufolge waren an diesem Abend Freunde, Verwandte, Bekannte und Wegbegleiter von Simon Pierro eingeladenen, und das waren schon gut 400 Fans des jungen Waldbronner Zauberkünstlers. Alle anderen aber, es gab im Vorfeld zahlreiche Nachfragen nach Karten, konnten Pierro und Waldbronns Bürgermeister trösten. Ein Galaabend der Zauberkunst ist in Planung.

Simon Pierro bei seiner preisgekrönten Nummer "Vom Tellerwäscher zum Millionär".

Durch ihn, so der Bürgermeister bei seinem Opening, genieße Waldbronn inzwischen einen "zauberhaften Ruf". Und Waldbronns Schultes ließ es sich nicht nehmen, selbst einige Präsente für Simon Pierro aus dem sprichwörtlichen Hut zu zaubern, denn er sei ein "erfolgreicher Magier - weltweit!". Simon Pierro selbst moderierte den Abend in seiner sympathischen und gewinnenden Art und zog so das Publikum schnell auf seine Seite. Ganz nebenbei bewies er dabei beachtliche Qualitäten als Entertainer. Kleine Pausen, die es immer mal geben kann, überbrückte er en passant mit einem kleinen Zaubertrick.
Gekommen war auch Eberhard Riese, Vizepräsident des Magischen Zirkels Deutschlands", dem etwa 2.500 Zauberer angeschlossen sind. Eberhard Riese ist zugleich auch Pierros Mentor, der seine Nummern immer wieder kritisch begutachtete und damit half, sie weiter zu perfektionieren. Der "Magische Zirkel Deutschland" sei stolz, solch einen Zauberer in seinen Reihen zu haben. Zauberei sei Kunst und kein Sport. Pierro habe neue Wege beschritten, die aber Phantasie und großes technisches Können voraussetzten, um sie so zu realisieren, dass das Publikum gefesselt werde.
Pierro selbst, auch daran wurde an diesem Abend erinnert, hat in seiner noch kurzen Karriere schon viele Preise eingeheimst. Zur Erfolgsstory wurde dabei seine Nummer "Vom Tellerwäscher zum Millionär". In über zweijähriger Arbeit entstanden und immer wieder weiter entwickelt, führen die Stufen über die Deutsche Meisterschaft zur Vizeweltmeisterschaft. Dies brachte ihm eine Einladung nach Las Vegas, wo er von Siegfried vom Magierduo Siegfried und Roy mit dem "Sarmoti-Award" ausgezeichnet wurde. Es folgten der "Coup de Coeurs" bei den "Monte-Carlo-Magic-Stars-2003", sowie Auftritte in Los Angeles und im französischen Fernsehen.

Enzo Paolo hatte bei seinem Auftritt verblüffende Tricks parat.

Gezaubert wurde an diesem Abend auch. Unterstützung bekam Simon Pierro dabei von seinen Freunden Enzo Paolo, durch den deutschen Jugendmeister "Wave" (Claus Heintzeler) und Björn Stolle, die allesamt schnell das Publikum in ihren Bann zogen. Und da Simon Pierro im vergangenen Jahr bei der Mini-Playback-Show in der Festhalle in der Jury saß, hatte er von dort die Sieger Niko und Heiko eingeladen, die eine perfekte Playback-Show auf die Bühne legten.
Simon Pierro selbst revanchierte sich für den Abend, für das Lob und die Unterstützung in der Vergangenheit, indem er erstmals in Waldbronn seine preisgekrönte Zaubershow "Vom Tellerwäscher zum Millionär" öffentlich zeigte. Teller änderten nicht nur die Farbe, sondern beim Drüberwischen auch das Muster, Tücher wanderten durch einen Teller hindurch, Aus dem Tellerwäscher wurde blitzschnell ein feiner Herr im Abendanzug, um nur einige der verblüffenden Zaubertricks zu beschreiben.




 

 

Björn Stolle mit Gästen aus dem Publikum, li. Bürgermeister Raimund Schuster aus Marxzell.

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