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26.03.2004 Feuerwehr-Abteilung Busenbach

54 Einsätze waren zu bewältigen
Gute Kameradschaft in der Feuerwehr Waldbronn gelobt

Harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung der Abteilung Busenbach der Freiwilligen Feuerwehr Waldbronn. 54 Einsätze waren zu bewältigen, so Abteilungskommandant Rädle, der unter den Busenbacher Wehrangehörigen auch Bürgermeister Harald Ehrler und Ortskommandant Peter Weißenborn begrüßen konnte.
Rädle erwähnte in seinem Bericht die Eigenleistungen der Wehr in und um das Gerätehaus. Besonders hob er den Ausbau eines Raums für die Einsatzleitung hervor, da bei Großschadenslagen in Zukunft dezentral geführt werden soll.
47 Aktive, darunter zwei Frauen, zählt die Abteilung Busenbach und übererfülle damit sogar die Vorgabe der dreifachen Fahrzeugbesatzung. Der Altersdurchschnitt konnte weiter auf jetzt 30 Jahre gesenkt werden. Erfreulich sei, dass wieder drei Jugendfeuerwehrleute in die aktive Wehr übernommen werden können. Zehn Mitglieder habe derzeit die Altersmannschaft.
Durchgeführt wurden 2003 insgesamt 16 Feuerwehrproben, dazu kamen noch Übungsabende für den Atemschutz, Gruppenführerdienstbesprechungen und Fahrerausbildungen. Nur in den Proben könne jeder Wehrangehörige die Routine und Sicherheit erlangen, die bei einem Ernstfall erforderlich sei, wo jeder Griff sitzen müsse, um effektiv helfen zu können. So wertete es der Abteilungskommandant auch als gutes Zeichen, dass 18 Wehrangehörige für vollständigen Probenbesuch ausgezeichnet werden können.
Rädle gab dann einen detaillierten Überblick über die 54 Einsätze, darunter 12 Brandeinsätze, und listete die Lehrgangsbesuche auf. Vier Busenbacher Wehrleute erwarben gemeinsam mit Etzenroter Kameraden das Leistungsabzeichen in Silber. In diesem Jahr solle das Leistungsabzeichen in Gold angegangen werden.
Während andere Wehren unter Tags Probleme haben, in Gruppenstärke auszurücken, stelle sich für Waldbronn dieses Problem nicht. Mehrere Mitarbeiter von Bauhof und Gärtnerei seien aktive Wehrleute und Bürgermeister Ehrler habe zugesagt, dass trotz Arbeitszeitverkürzung die Feuerwehrtätigkeit uneingeschränkt ausgeübt werden könne.
Schriftführer Tobias Härtenstein blickte auf die Veranstaltungen des Jahres mit dem Tag der offenen Tür als Höhepunkt zurück. Er berichtete weiter von den Sitzungen der Verwaltung und des Gesamtausschusses und erwähnte auch die Sicherheitsdienste im Kurhaus und bei zahlreichen Veranstaltungen sowie die Verkehrsschauen, bei denen immer wieder überprüft werde, ob ein Feuerwehrfahrzeug zwischen geparkten PKW noch durchkomme.
16 Jugendliche, darunter ein Mädchen, umfasst derzeit die Jugendwehr in Busenbach, so Jugendwart Christian Merz. Abgehalten wurden 84 Übungsabende, bei zwei Drittel stand die Feuerwehrtechnik im Mittelpunkt, aber auch die allgemeine Jugendarbeit kam nicht zu kurz. Er erwähnte auch die Teilnahme am Ferienprogramm und die Besuche bei der vierten Klassen. Mitgewirkt hat die Busenbacher Jugendwehr beim letztlich geglückten Weltrekordversuch, eine funktionierende Schlauchleitung über mehr als 50 km zu legen. Geplant sei, die Jugendlichen in ihrem letzten Jahr in der Jugendwehr bereits zu den Proben der aktiven Wehr hinzuzuziehen, um so einen gleitenden Übergang zu ermöglichen.
Bürgermeister Harald Ehrler hob die Zusammenarbeit und die gute Kameradschaft innerhalb der Feuerwehr Waldbronn hervor. Er warb um Verständnis für die Kürzungen auch im Feuerwehretat. Allerdings habe er gemeinsam mit dem Gemeinderat Wert darauf gelegt, dass die Wehr die Geräte und Ausrüstungsgegenstände erhält, die sie dringend benötigt.
Ortskommandant Peter Weißenborn mahnte, dass bei knapper werdenden Finanzmitteln noch mehr als bisher auf die Werterhaltung der Fahrzeuge geachtet werden müsse. Dass dies aber auch seine Grenzen hat, verschwieg der Kommandant nicht und wies auf ein Fahrzeug der Abteilung Busenbach hin, das 1978 beschafft wurde und in den nächsten fünf bis sechs Jahren ausgetauscht werden müsse.
Die Jugendfeuerwehrleute Fabian Bugger, Manuel Cannistra und Daniel Kastner wurden anschließend vom Ortskommandanten in die aktive Wehr übernommen. Ausgezeichnet wurden auch die 18 Wehrleute, die im zurückliegenden Jahr keine Probe versäumt haben.

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