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31.12.2003 15. Waldbronner Silvesterlauf

Silvesterlauf mit Rekordbeteiligung
Bereits zum 15. Mal fand Silvesterlauf statt

Start beim Silvesterlauf

Knapp 200 Läuferinnen und Läufer, so viel wie noch nie, nahmen
in diesem Jahr am 15. Waldbronner Silvesterlauf teil.
Ausgerichtet wurde er wieder von der Jedermann-Sportgruppe der Gemeinde Waldbronn..

Bereits 20 Minuten vor Beginn zeichnete sich ab, dass beim 15. Waldbronner
Silvesterlauf ein neuer Teilnehmerrekord erzielt wird. Groß war das Gedränge an
den Tischen, wo sich die Läuferinnen und Läufer in die ausliegenden Listen
eintragen konnten. Und entsprechend strahlten die Organisatoren Karl und Gerhard
Vogel um die Wette. Jeder Teilnehmer konnte dabei wählen zwischen fünf, zehn
oder 20 km. Dabei geht es beim Waldbronner Lauf nicht um Sieg oder Platz, Jeder
erbringt seine individuelle Leistung, die erreichte Zeit wird ihm beim Eintreffen
zugerufen.
Bis aber der Startschuss erfolgen konnte, gab es für die Jedermann-Sportgruppe der Gemeinde jede Menge Vorbereitungsarbeiten. Ausgeflaggt und markiert hatte das
etwa siebenköpfige Team unter Karl Vogels Leitung und tatkräftiger Assistenz der
Familien Gerhard Vogel und Hugo Schottmüller drei Strecken. Dabei ging es 2,5 km bis ins Hetzeltal, kurz nach Neurod wendeten die 10-km-Läufer, während die ganz
Eisernen für die 20-km-Distanz bis zum Ortseingang von Marxzell und zurück
durchhalten mussten, dort allerdings wartete ein "Verpflegungsposten" mit heißem
Tee auf sie, um die notwendige Betriebstemperatur für den Rückweg zu halten.
Pünktlich um 13:30 Uhr versammelten sich alle am Eingangsbereich zur Festhalle.
Karl Vogel gab nochmals die letzten Informationen, dankte seinen Helfern, und
übergab dann an den Starter, Waldbronns Bürgermeister Harald Ehrler, der auch die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung übernommen hatte. Er hob hervor, dass dieser Silvesterlauf bereits zum 15. Mal stattfindet, und dass in all den Jahren immer das gleiche Team für die Durchführung verantwortlich zeichnete. Sein Dank ging auch an die Freiwillige Feuerwehr Waldbronn, die den Lauf mit absicherte. Nach dem Startschuss setzte sich das Feld dann in Bewegung.

Die Urkunden werden geschrieben

Malermeister Franz Csernalabics und seine Helfer beim Urkundenschreiben.

Während die Sportler auf der Strecke waren, gab es in der Festhalle Arbeit.
Malermeister Franz Csernalabics trug mit seinem Team in die vorbereiteten
Urkunden die Namen der Teilnehmer ein, dabei bereitete mancher Eintrag von der
Lesbarkeit her etwas Rätselraten. Tee und Glühwein wurden auf Temperatur
gebracht und die Neujahrsbrezeln gerichtet. Den Tee spendete wie in jedem Jahr die Kurklinik, den Glühwein steuerten die Jedermänner bei, Urkunden und Brezel kamen von der Gemeinde.
Nachdem es nun in der Festhalle vorübergehend etwas ruhiger geworden war,
konnte auch etwas Statistik betrieben werden. So stellte Gerhard Vogel fest, dass
sich insgesamt 192 Läuferinnen und Läufer in die Listen eingetragen hatten. 100
davon liefen die 10–km–Strecke, 24 machten nach 5 km kehrt und 30 Unentwegte
absolvierten die 20 km Distanz. Aber auch der älteste Teilnehmer konnte aus den
Listen herausgelesen werden: es war Christian Schmid aus Etzenrot, der mit seinen
81 Jahren den bisherigen Rekordhalter Karl Vogel (76) übertraf.. Die jüngsten
Teilnehmer kamen mit Maximilian Müller und Florian Dorsch aus Reichenbach und
liefen mit ihren neun Jahren die 5-km-Distanz.
Mit dabei war auch eine 38 Aktive starke Walking-Gruppe. Sie hatte sich gegenüber dem Vorjahr weiter "vermehrt" und ihre Mitläufer kamen nicht nur aus Waldbronn,
sondern auch aus dem benachbarten Karlsbad. Immerhin zwölf von ihnen nahmen
die 10-km-Distanz unter ihre Sohlen, der Rest walkte "nur" über 5 km.

Die ersten Laeufer im Ziel

Nach knapp 30 Minuten kamen die ersten Läuferinnen und Läufer
von der 5-km-Strecke zurück. Beim Passieren des Tores zur
Festhalle wurde ihre erzielte Zeit gestoppt.

Nach genau 27:20,35 Minuten  kam der erste Läufer von der 5-km-Distanz zurück
zur Festhalle. Die schnellsten Walker benötigten für diese Distanz rund zehn
Minuten mehr. Die 20-km-Läufer mussten, um ihre Distanz zu erfüllen, sogar noch
eine Runde im Stadion drehen, ehe ihnen am Eingang zur Festhalle ihre Zeit
zugerufen wurde.

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