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30.11.2003 Sozialstation in neuen Räumen

Caritas-Sozialstation in neuen Räumen
Erweitertes Betreuungsangebot wird vorbereitet

Bei der Einweihung der neuen Räume (v.li.) TSV-Vorsitzender
Bernhard Becker, Pflegedienstleiterin Traudl Anderer,
Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle, Caritas-Direktor
Kurt Wiehler und Pfarrer Hugo Spinner.

Umgezogen ist die Caritas-Sozialstation Waldbronn in die Stuttgarter Straße 93. Ihr neues Domizil fand sie beim TSV Reichenbach im Erdgeschoss des Clubhauses, wo früher das Restaurant "Reichenbacher Hof" war. Jetzt wurden die neuen Räumlichkeiten mit einer kleinen Feierstunde eingeweiht, die von Katja Walbröhl musikalisch umrahmt wurde.
Caritas-Direktor Kurt Wiehler wies dabei darauf hin, dass durch die größeren
räumlichen Möglichkeiten auch neue Betreuungsformen möglich werden, wie sie
die neue Sozialgesetzgebung erfordere. Ein Konzept dafür werde derzeit erarbeitet.
Geschaffen wurden durch Umbaumaßnahmen, deren Kosten Wiehler mit 66.500
Euro veranschlagte, auf rund 220 qm drei Büros, eines davon mit Behandlungsmöglichkeit, ein Sozialraum, ein Besprechungszimmer sowie die
notwendigen Sanitärräume. Das Raumangebot habe sich gegenüber dem
bisherigen Standort in Busenbach nahezu verdoppelt. Positiv komme noch hinzu,
dass die neuen Räume behindertenfreundlich alle auf einer Ebene liegen.
Die Räume selbst machen mit ihrem Blick über das Waldbronner Sportzentrum
selbst an einem eher trüben Tag einen hellen und freundlichen Eindruck. 22
Mitarbeiterinnen hat die Sozialstation in Waldbronn derzeit, wie Pflegedienstleiterin
Traudl Anderer im Gespräch ergänzte.
Im Beisein von Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle und dem Vorsitzenden
des TSV Reichenbach, Bernhard Becker als "Hausherrn" weihte Pfarrer Hugo
Spinner die neuen Räume. Er war der letzte Vorsitzende der Sozialstation Albtal,
ehe sie auf den Caritas-Verband überging. Er wünschte, dass in den freundlichen
neuen Räumen die Arbeit zum Wohle von Kranken, Alten und Armen nicht nur mit
Leib und Seele, sondern vor allem mit dem Herzen getan werde.
Hervorgehoben wurde sowohl von Wiehler als auch von Becker das faire Klima
während der Verhandlungen zwischen TSV und Caritas. Deshalb plane man auch
für kommendes Jahr gemeinsame Aktionen. Gedacht ist zunächst an einen "Tag
der offenen Tür" in der Sozialstation, der mit der Vorstellung der Mannschaft des
TSV zu Beginn der großen Ferien stattfinden könne.
Die Einweihung klang aus mit Gesprächen bei Kaffee und weihnachtlichem Gebäck, das die Bäckerei Richard Nußbaumer unentgeldlich zur Verfügung gestellt hatte.

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