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22.11.2003 Weihnachtsbasar zugunsten Behinderter

Bastel- und Handarbeiten zugunsten Behinderter
Waldbronner Handarbeitskreis mit 23. Weihnachtsbasar

Groß war das Angebot und rege der Zuspruch der Kaufwilligen
beim Basar des Waldbronner Handarbeitskreises zugunsten Behin-
derter, der am vergangenen Wochenende in der Albert-Schweitzer-
Schule stattfand.

Kaufen und verkaufen standen im Mittelpunkt beim immerhin schon 23. Großen
Weihnachtsbasar, den der "Waldbronner Handarbeitskreis zugunsten Behinderter"
durchführte. In den vergangenen Jahren durften sich zahlreiche Behinderteneinrich-
tungen in der Region über die Unterstützung ihrer Arbeit durch den Waldbronner
Handarbeitskreis freuen. Das finanziellen Mittel dazu kamen immer aus den Ver-
kaufserlösen des Weihnachtsbasars.

Groß war das Angebot, das in den Gängen der Albert-Schweitzer-
Schule auf Käufer wartete.

Bis aber der Basar starten kann, müssen sich viele fleißige Hände für die gute Sa-
che regen. Eine "Kerntruppe" von 15 Frauen, so Vorsitzende Eva Maria
Bruckschlögl, trifft sich das Jahr über regelmäßig mittwochs zwischen 14 und 16.30
Uhr zum Bastelnachmittag. Räumlich sind sie dazu bei der Volkshochschule in der
Stuttgarter Straße 27 untergeschlupft. An diesen Nachmittagen steht zwar das Bas-
teln und Anfertigen von kunstvollen Handarbeiten im Vordergrund, es wird aber auch besprochen, was beim kommenden Basar Neues angeboten werden kann, und wer es letztendlich fertigt. Ebenso wichtig für den Zusammenhalt der Gruppe ist aber auch das gesellige Miteinander an diesen Nachmittagen. Die Gruppe lebt bei ihrem
Basar aber auch davon, dass sie von außerhalb Bastel- und Handarbeiten erhält,
die dann ebenfalls beim Basar angeboten werden und die Vielfalt erhöhen.
Wenn es dann am Basarsamstag 14 Uhr geworden ist und die ersten Interessenten
in die Albert-Schweitzer-Schule strömen, ist die meiste Arbeit getan. Die Bastel- und Handarbeiten sind geschmackvoll ausgebreitet, die Kassen sind gerichtet, die Frauen des Handarbeitskreises haben hinter den Tischen Stellung bezogen, um Käufer zu beraten, zu informieren und zu kassieren.

Liebevoll gestaltet war das Ambiente des Basars in der Albert-Schweitzer-Schule.


Angeboten waren in diesem Jahr Hand- und Bastelarbeiten, die oft schon kunstge-
werblichen Charakter trugen. Rund 1.000 Einzelartikel werden es schon sein, so die
vorsichtige Schätzung einiger Frauen, die beim Handarbeitskreis aktiv sind. So ge-
nau weiß es aber niemand, denn Handarbeiten für einen guten Zweck fertigen ist die
eine Sache, die einzelnen Artikel zählen wäre eine Andere. Das Wasser lief manch
einem im Munde zusammen bei den Tischen, an denen die Spezialitäten aus Omas
Küche angeboten wurden. Und wie in den Jahren vorher auch schon, mit der Eröff-
nung strömten die ersten Interessenten heran. Es hat sich inzwischen weit herum-
gesprochen, dass hier gute Qualität zu einem vernünftigen Preis angeboten wird,
und dass der Erlös voll und ganz Projekten der Behindertenarbeit zufließt.
Nachdem am Sonntag die letzten Käufer die Schule verlassen hatten, hieß es nicht
nur aufräumen, sondern es stand auch die spannende Frage im Raum: "Wie viel
haben wir in diesem Jahr eingenommen?". Es waren in diesem Jahr 3.500,00  €
geworden. Von dieser Summe geht noch ein kleiner Betrag für Materialkosten ab.
Wer sich dann über eine Spende freuen darf, geben die Frauen traditionell bei ihrer
Weihnachtsfeier bekannt, die heuer am 3. Dezember um 19 Uhr im Restaurant
"Talblick" stattfindet.

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