Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.672.622

Volltextsuche



 

21.10.2003 Klinik feierte Geburtstag

30 Jahre für die Gesundheit
Kurklinik heißt jetzt Klinik Waldbronn

Klinik Waldbronn feierte Geburtstag
Festakt zum 30-jährigen Bestehen der Reha-Einrichtung


"Klinik Waldbronn" heißt ab sofort die ehemalige Kurklinik
Reichenbach. Dies dokumentierte Direktor Hans Ruland (re.) bei
einem Festakt zum 30-jährigen Bestehen der Klinik mit der neuen
Fahne.

Mit einem großen Fest in den Räumen der Waldbronner Klinik feierte die Einrichtung ihren 30. Geburtstag in der Albtalgemeinde. Von allen Rednern wurde das große Lebenswerk von Hans Ruland und seiner zu früh verstorbenen Frau Gisela gewürdigt. Musikalisch wurde der Festakt mitgestaltet von Sylvia Haisch, Klavier, und Lorris Dath am Marimbaphon. Auch der Waldbronner Gemeinderat gratulierte musikalisch mit dem Weltmeister am Knopfakkordeon Prof. Viktor Romanko aus Jekaterinburg.
Im Laufe des Festakts wurde auch eine Namensänderung vollzogen. Ab sofort heißt
die Klinik, ehemals über die Gemarkungsgrenze von Busenbach und Reichenbach
gebaut, nun Klinik Waldbronn", was im Saal durch die Enthüllung einer neuen
Fahne mit dem Kliniklogo sinnfällig dokumentiert wurde. Die alten Buchstaben mit
dem Namen Reichenbach gingen danach als Dank an Gemeinderäte.
Peter Schäfer, Geschäftsführer der Ruland-Kliniken, begrüßte unter den
Anwesenden besonders Bürgermeister Harald Ehrler, dessen Amtsvorgänger und
Ehrenbürger Martin Altenbach, Senator E.h. Manfred Beck und Regierungspräsident i.R. Dr. Karl Miltner. Sein Gruß galt aber auch den zahlreichen Altgemeinderäten, die vor 30 Jahren die Entscheidung für die Klinik mitgetragen haben. Im Laufe der Jahre sei die Rehabilitation zu einem Markenzeichen der Klinik und der gesamten Region geworden. Die Garanten für den Erfolg der Kliniken seien der Mut von Hans Ruland und seiner Frau Gisela gewesen, gepaart mit Weitsicht und Beharrlichkeit. In einem "Galopp durch die 30 Jahre" blickte Schäfer auf die Anfänge mit 90 Mitarbeitern zurück, heute finden in den Ruland-Kliniken in Waldbronn, Dobel und Bad Herrenalb 680 Mitarbeit Arbeit. Das Gründungsjahr, und das auch das verdeutlichte den Mut von Hans Ruland, war das Jahr der ersten Ölkrise. Der Mut allerdings wurde belohnt durch eine volle Belegung, teilweise mussten Patienten bis zu acht Monaten warten.
Anfang der 80er Jahre wurde der Klinikverbund um die Waldklinik Dobel erweitert, 1997 kam die Falkenburg mit dem Thermenhotel in Bad Herrenalb dazu. Die
Ruland-Kliniken verstünden sich heute als kompetenter Partner bei Anschluss-Heil-
Behandlungen, davon zeuge auch die Kooperation, die man mit dem Städt. Klinikum Karlsruhe eingegangen sei.
Den Blick in die Zukunft überschrieb Schäfer mit dem Satz: "Die Gesundheitsreform
lässt grüßen". Dennoch blicke man optimistisch in die Zukunft. In Waldbronn werden jetzt durch eine Umbaumaßnahme 34 Plätze zur Früh-Rehabilitation von
Schlaganfallpatienten geschaffen. Ein zweiter Bauabschnitt eröffne dann die
Möglichkeit zur teilstationären Rehabilitation. Damit erhalte sich die Einrichtung
auch weiterhin ihren Ruf als "Modell-Klinik".

Mit einem Ortsschild gratulierte Waldbronns Bürgermeister
Harald Ehrler (re.) Direktor Hans Ruland zum 30-jährigen
Bestehen der Waldbronner Klinik-Einrichtung.

Bürgermeister Harald Ehrler betonte, dass allein die Gästeliste die Wertschätzung
für das Lebenswerk von Hans Ruland und seiner Frau dokumentiere. 1973 sei die
Klinik auf zwei Gemarkungen errichtet worden und der Weg Waldbronns zum "Ort
mit Heilquellen-Kurbetrieb" sei eng mit der Ruland-Klinik verbunden, zumal die
Thermalquelle den Ausschlag zum Bau der Klinik gab. "Hans Ruland hatte Visionen,
die er in die Tat umgesetzt hat", so der Bürgermeister. Mit seiner Frau habe er es
verstanden, Mitarbeiter zu motivieren. In die Zukunft blickend habe sich Hans
Ruland auch bei der Leitbild-Diskussion eingebracht. Sein Wirken wurde dankbar
gewürdigt durch die Verleihung der Waldbronner Goldenen Bürgermedaille und der
Wirtschaftsmedaille des Landes Baden-Württemberg.
Hans Ruland selbst, jetzt Aufsichtsratsvorsitzender der Ruland-Kliniken, erinnerte an die Anfangsjahre. Dabei habe die Klinik positiv auf das Zusammenwirken der drei
Ortsteile gewirkt. Er zeigte die Stationen der Entwicklung auf. In den 30 Jahren
seien Patienten aus nahezu allen Regionen Deutschlands behandelt worden.
Dankbar sei er auch, dass für die Klinik Kostenträger gefunden wurden, die
erkannten, dass hier innovativ gearbeitet werde und so zum Garanten für den
Klinikverbund wurden.

Senator e.h. Manfred Beck (re.) begleitete die Klinik von den
ersten Tagen an und gratulierte Dirktor Hans Ruland mit
launigen Worten zu seinem Lebenswerk.

In launigen Worten gratulierte Senator E.h. Manfred Beck zum 30. Geburtstag, der
als damaliger Direktor der Landes-Versicherungs-Anstalt Baden den Weg der
Kliniken aus der Sicht der Kostenträger verfolgte und unterstützte. Auch die Krise
der Sozialversicherungssysteme werde Hans Ruland in seinem Tatdrang nicht
bremsen.
Das Schlusswort hatte der Vorsitzende des Kuratoriums der Hans-Ruland-Stiftung,
Regierungspräsident Dr. Karl Miltner, der die große Lebensleistung von Hans
Ruland und seiner Frau Gisela hervorhob. Mit einigen ernsten Gedanken zur "notwendigen Gesundheitsreform" schloss Dr. Miltner.

Regierungspräsident i.R. Dr. Karl Miltner, der Vorsitzende des Kuratoriums der Hans-Ruland-Stiftung.

[<< Übersicht]