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17.10.2003 Kürbisfest im Kulturtreff

2.000 Kürbisse im Hof des Kulturtreff
Kindergärten, Schulen und Privatleute taten mit

Mit einem ersten Preis wurde diese originelle Kürbiskreation
durch die Obst- und Gartenbauvereine ausgezeichnet. Sie stand
vor der großen "Waldbronner Kürbispyramide", die auch in den
nächsten Tagen noch im Hof des Kulturtreff zu bewundern ist.

Eine Vogelscheuche aus Kürbissen hatten Schülerinnen und
Schüler der Waldschule Etzenrot gebastelt.

 

"In" ist zur Zeit der Kürbis in seiner ganzen Formen- und Farbenvielfalt. Eine Rolle
spielte er aber schon früher. Im Mittelalter mussten die oft zentnerschweren Früchte
meist als Schweinefutter herhalten, die Schalen dienten als Gefäße. Aus Amerika
kam die Kürbis-Renaissance wieder zu uns, denn dort zieren die ausgehöhlten, mit
geschnitzten Gesichtern verzierten Kürbisse zu Halloween viele Häuser.

Der größte Kürbis brachte 59,15 kg auf die Waage.

Ein eigenes Kürbisfest startete jetzt die Gemeinde Waldbronn. Dazu waren über
2.000 Kürbisse in den Hof des Kulturtreff gekarrt worden. Dass es so viele waren,
dazu trug eine gemeinsame Aktion von Gemeinde und den Waldbronner Obst- und
Gartenvereinen bei. Die Idee dazu hatte Gärtnermeister Herbert Ochs, der Leiter
der Gemeindegärtnerei. Rund 4.000 Kürbispflanzen wuchsen auf einem Grundstück in Reichenbach heran, das der Familie Ochs gehört. 25 verschiedene Kürbissorten, vom Speise- über Zier- bis zum Laternenkürbis wurden angepflanzt.
Und das Schöne dabei war, Kindergärten und Schulen machten bei dieser
Pflanzaktion begeistert mit, wie Bürgermeister Harald Ehrler beim Kürbisfest jetzt
anerkennend feststellte: "Eine Klasse Idee, und die Kinder hatten einen
Riesenspaß mit den Kürbissen!" Dieses Kürbisfest, so der Bürgermeister, ersetze in
diesem Jahr den Blumenschmuckwettbewerb.

Liebevoll dekoriert waren die besonderen Kürbisse, die auf
einem Wagen den Weg in den Kulturtreff fanden.

Der Spaß, den die Kinder hatten, zeigte sich auch an angeschleppten Kürbissen.
Ganze Geschichten wurden da mit Kürbissen erzählt, oder aber, es waren einfach
nur schön gezierte Kürbisse, die im Hof des Kulturtreff bewundernde Blicke
hervorriefen.
Zudem war im Hof des Kulturtreff die erste "Waldbronner Kürbispyramide"
gewachsen. Aber auch von Privatleuten wurde die Aktion unterstützt. Und
Interessantes zum Thema Kürbis erzählte Peter Schumacher, von dem der Samen
für die 4.000 Kürbisstecklinge stammte, die Gärtnermeister Herbert Ochs im
Frühjahr heranzog. Oft dauere es bei einer Züchtung zehn und mehr Jahre, bis der
Kürbis die gewünschte Farbe, Form oder Größe habe.

Kleine, aber vergängliche Kostbarkeiten waren die gezierten Kürbbisse der Waldbronner Schulen.

Und der Kürbis war in all seiner Vielfalt zu bewundern. Da Kindergärten und
Schulen in die Aktion eingebunden waren, füllte sich der Hof des Kulturtreff mit
Kindern, Eltern, Großeltern, Lehrern. Vorsichtig geschätzt waren es bestimmt 250
Kürbisbegeisterte, die sich hier tummelten. Preise gab es auch. Für alle beteiligten
Klassen und Kindergartengruppen hatte der Bürgermeister einen Umschlag dabei
und übergab den an die Leiterinnen oder Leiter der Kindergärten St. Elisabeth und
Villa Kinderbunt in Reichenbach, an die Hortgruppen in Busenbach und
Reichenbach, an die Waldschule Etzenrot, die Anne-Frank-Schule Busenbach und
die Albert-Schweitzer-Schule Reichenbach, deren Rektor Peter Hepperle sich zum
Sprecher machte und Gemeindegärtnermeister Herbert Ochs für die "tolle
Unterstützung" dankte.
Die Kürbisfamilie aus der 3b
der Albert-Schweitzer-Schule.
Die Obst- und Gartenbauvereine hatten Sonderpreise ausgelobt. So erhielt Adolf Lorenz aus Busenbach den Preis für den mit 59,15 kg schwersten Kürbis, das
oiginellste Arrangement stammte von Margot Welker und war auf einem Wagen drapiert, die originellste Figur war ein "Kürbis-Elefant", den Peter Heinz aus
verschiedenen Kürbissorten zusammengesteckt hatte.
Dass die vielen Kinder nicht zu kurz kamen, dafür sorgte an diesem Nachmittag die Jugendfeuerwehr, die frisch gebackenen Fammkuchen zum "Nulltarif" anbot, da ein Sponsor die den Teig gestellt hatte. Aber auch bei den Getränken waren kinderfreundliche Preise festgesetzt worden.

 

 

 

 

 

 

Eine lustige Idee hatte auch die Waldschule Etzenrot.

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