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12.10.2003 Feuerwehr Etzenrot mit neuem Gerätehaus

Feuerwehr Etzenrot baute Gerätehaus um
Über 4.300 freiwillige Arbeitsstunden geleistet

Bürgermeister Harald Ehrler, Abteilungskommandant Klaus
Pukowski dankten Wilhelm Höger für seinen Einsatz beim Ausbau
des Gerätehauses.

Ein Wunschtraum ging jetzt für die Abteilung Etzenrot der Freiwilligen Feuerwehr
Waldbronn in Erfüllung. Im Rahmen ihres Tags der offenen Tür konnte das neue
gestaltete Gerätehaus seiner Bestimmung übergeben werden. Nach knapp einem
Jahr konnte ein Jugendraum, ein Aufenthaltsraum, Kommandanten- und
Funkraum, Damenumkleide mit Dusche sowie ein Duschraum für die Männer
eingerichtet werden. Trotz des Umbaus war die Einsatzbereitschaft der Etzenroter
Wehr zu jeder Zeit gewährleistet.

Neu entstanden ist unter anderen ein Jugendraum in dem Haus,
das an das bisherige Gerätehaus angrenzt.

Abteilungskommandant Klaus Pukowski, der unter den Gästen Bürgermeister
Harald Ehrler, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Jahraus und
Ortskommandant Peter Weißenborn begrüßen konnte, wies auf die Besonderheit
am diesjährigen Tag der offenen Tür hin, der gepaart sei mit dem Ende der
Umbauarbeiten. 4.300 freiwillige Arbeitsstunden leisteten die Etzenroter
Wehrmitglieder in dieser Zeit. Pukowski dankte aber auch den Firmen, die die
Feuerwehr bei dieser Aufgabe dort unterstützt haben, wo eigene Fachleute fehlten.
Aus dem Kreis der Wehr nannte er vor allem Wilhelm Höger, der mit seinen 77
Jahren gemeinsam mit einem weiteren Wehrangehörigen die aufwändige
Elektroinstallation durchführte, bei der rund 7.000 Meter Kabel verlegt wurden. Er
erinnerte auch an die Vorgeschichte, die bis ins Jahr 1999 zurückreiche. Nach
einem ersten Gespräch mit dem damals neugewählten Bürgermeister im März
folgte im Mai des gleichen Jahres die Zusage. Zudem wurde eine Wohnung im
ehemaligen Schwesternhaus frei und der Feuerwehr für ihre Zwecke zur
Verfügung gestellt.

Eingerichtet wurde auch ein eigener Funkraum, der den Blick auf
den Vorplatz des Gerätehauses erlaubt.

Von einem großen Tag für die Etzenroter Wehr sprach Bürgermeister Harald
Ehrler. Für Renovation und Umbau habe der Gemeinderat 2002 die Mittel bewilligt.
Insgesamt kostete die Maßnahme 70.000 Euro, die Gemeinde habe dank der
Feuerwehr aber viel Geld gespart, denn die 4.300 freiwilligen Arbeitsstunden
hätten ansonsten ja gezahlt werden müssen.
Architekt Reinhold Lumpp zeigte Etappen des Umbaus auf. Der größte Eingriff sei
dabei die Verbindung zwischen Alt- und Neubau gewesen. Durch den Ausbau der
Wohnung im vormaligen Schwesternhaus konnte ein großzügiger Jugendraum, ein
Kommandanten- und Funkraum, sowie zeitgemäße Sanitärräume geschaffen
werden. Das Grundziel sei ein Haus gewesen, das dem Standard von
Feuerwehrgerätehäusern entspreche. Für die Etzenroter Vereine gratulierte
Raimund Müller zu dem gelungenen Werk.
Nach dem Fassanstich konnte jeder ein kühles Bier zu sich nehmen, das die
Waldbronner Brauerei "Lindenbräu" zur Einweihung spendiert hatte. Danach war
für die Gäste Gelegenheit, das neue Haus zu besichtigen.
Um das Feuerwehrgerätehaus herum präsentierte die Wehr Fahrzeuge und
Ausrüstung und beriet in Brandschutzfragen. Auch an die Kinder war gedacht. Sie
konnten im hinteren Teil "Löschangriffe" durchführen, und das Strahlrohr war
immer heiß begehrt.

Beim Tag der offenen Tür konnten Kinder einen "Löschangriff"
durchführen, was allen viel Spaß machte.

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