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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


25.12.1999 Gesangverein "Freundschaft" Busenbach


Gut besucht war das Kirchenkonzert des Gesangverein „Freundschaft“ Busenbach in der Pfarrkirche St. Katharina am ersten Weihnachtsfeiertag. Der Männerchor und das Kammerorchester Ötigheim gestalteten eindrucksvoll Teile des anspruchsvollen Programms.


Gesangverein „Freundschaft“ Busenbach:
Kirchenkonzert zu Weihnachten
Chorgruppen boten anspruchsvolles Programm



Sehr gut besucht war das Kirchenkonzert, zu dem der Gesangverein „Freundschaft“ Busenbach am ersten Weihnachtsfeiertag in die Pfarrkirche St. Katharina eingeladen hatte. Gestaltet wurde es von allen drei Chorgruppen des Vereins unter der Leitung von Matthias Hammerschmitt. Vorsitzender Günter Bauer hieß alle Ehrengäste willkommen und nannte das Konzert einen weiteren Meilenstein in der über 100 – jährigen Geschichte des Gesangvereins „Freundschaft“. Von jeder verkauften Karte, so Bauer, gehen 2 DM an die Pfarrgemeinde. Damit wolle der Gesangverein die geplante Renovation der Busenbacher Pfarrkirche unterstützen.
Zu dem anspruchsvollen Konzert hatte Busenbachs Dirigent Matthias Hammerschmitt auch die passenden Solisten verpflichtet. Überzeugend interpretierte die noch aus ihrer Zeit beim Badischen Staatstheater her bekannte Sopranistin Pamela Hamblin ihre Arien und Soli. Sie bestach wieder durch ihre ausgereifte Technik, die sie alle Register souverän einsetzen ließ. Einen souveränen Eindruck ,hinterließ dabei der Bassist Christian Dahm mit dem ,,Hirten-" und dem ,,Dreikönigslied" von Peter Cornelius. Diese Lieder interpretierte Dahm mit vollem und warmen Timbre gemeinsam mit dem Männerchor, dessen Leistung von einer guten Probearbeit Zeugnis gab. Überzeugend war auch der stimmlich flexible Tenor von Tobias Rapp, der mit einer angenehm weichen und ausgewogene Stimme für sich einnahm.
An Klavier und Orgel war Constantin Trinks den Chorgruppen mehr als ein aufmerksamer Begleiter. Auch Dorothea Neu an der Harfe spielte ihren Part souverän. In der Begleitung der Chorgruppen und bei einem „Soloauftritt“ unter der Leitung von Alfons Rieger nahm das Kammerorchester Ötigheim mit seinem warmen, vollen Klang für sich ein.
Kernstücke des Programms waren ,,Die Himmel erzählen die Ehre Gottes" aus dem Oratorium ,,Die Schöpfung" von Joseph Haydn für Frauen- und Männerchor, Soli und Orchester sowie das ,,Halleluja" des Meisters der Barockmusik Georg Friedrich Händel aus dessen Oratorium ,,Der Messias" für Frauen- und Männerchor und Orchester. Bei beiden Werken brachten Frauen- und Männerchor ein beeindruckendes Klangvolumen, wobei es Matthias Hammerschmitt überzeugend gelang, Cor und Orchester zu einer klanglichen Einheit zu führen. Kein Wunder, dass das die Zuhörer gerade nach diesen beiden Stücken begeistert applaudierten.
Eingeleitet wurde das Konzert mit dem äußerst diffizilen „Ein Kranz von Lobechören“ des zeitgenössischen britischen Komponisten Benjamin Britten, dessen moderne Harmonien dem Frauenchor und Matthias Hammerschmitt einiges abverlangten. Souverän bewältigten hier Pamela Hamblin und Dorothea Neu ihre Parts. Weitere Programmpunkte waren „Weihnachten op. 8“, ein Liederzyklus für Männerchor, Soli und Klavier, gedichtet und komponiert Peter Cornelius, dem ,,Machet die Tore weit" von Andreas Hammerschmidt für Männerchor und Orchester im Orchesterarrangement von Matthias Hammerschmitt folgten. Das ,,Weihnachtskonzert", ein Concerto grosso C-Dur war der Solobeitrag des Kammerorchesters Ötigheim unter der Leitung von Alfons Rieger.
Der Junge Chor brachte mit Pamela Hamblin ,,Laudate Dominum" aus ,,Vesperae solennes de confessore KV 339“ von Wolfgang Amadeus Mozart zu Gehör. Den Schlusspunkt setzten dann die Deutsche und amerikanische Weihnacht, eine Kantate für Männerchor, Sopran, Orgel und Orchester, eingerichtet und arrangiert von Matthias Hammerschmitt und die Weihnachtsballade für Männerchor, Orchester und Orgel ,,Endlos das Meer" eines unbekannten Komponisten, eingerichtet und mit einem Vorspiel versehen von Matthias Hammerschmitt. Lebhafter Beifall dankte wie nach jedem Programmpunkt auch am Ende des Konzerts den ausführenden Chormitgliedern, den Solisten, dem Orchester und dem musikalischen Leiter des gelungenen Konzerts, Matthias Hammerschmitt.


Eröffnet wurde das Konzert vom Frauenchor des Gesangverein „Freundschaft“ Busenbach, die „Ein Kranz von Lobechören“ von Benjamin Britten sangen, gemeinsam mit (links vor dem Chor) Pamela Hamblin, Sopran, und (rechts) an der Harfe Dorothea Neu.