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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


28.11.1999 Konzert des Akkordeon - Orchester Reichenbach


Das Erste Orchester unter der Leitung von Uwe Müller stellte diesmal den Tango als konzertante Musikform in den Mittelpunkt.

Akkordeon – Orchester Reichenbach:
Südamerikanische Rhythmen begeisterten
Der Tango stand diesmal im Mittelpunkt



In jedem Konzert steht beim Akkordeon – Orchester Reichenbach eine andere Musikrichtung im Mittelpunkt. Waren es in den vergangenen Jahren unter anderen das Musical oder die Operette, so rückte das Erste Orchester diesmal den Tango in den Mittelpunkt des Interesses. Insgesamt boten die drei Gruppen ein anspruchsvolles Programm, das es den zahlreichen Zuhörern nicht leicht machte, verließen die einzelnen Stücke doch oft den Pfad der traditionellen Hörgewohnheiten. Die Gesamtleitung lag bei Uwe Müller.
Thomas Lehmann hieß zu Beginn im Saal des Kurhauses Waldbonn unter den Zuhörern auch Bürgermeister Martin Altenbach und mit Rudi Meß den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden des Harmonika – Verbandes Mittelbaden willkommen. Durch den Programm teil mit den einzelnen Tangos führte Ralf Störzbach.
Eröffnet wurde das Konzert durch das Jugendorchester unter seinem Leiter Uwe Müller. Die jungen Spieler, die durchweg erst ein Jahr in der Ausbildung stehen, überzeugten mit ihrem frischen Spiel und stellten gleichzeitig der Ausbildung beim Akkordeon – Orchester ein gutes Zeugnis aus. Sie begannen mit „Gameboy-Splele“ von Helmut Quakernack mit den Sätzen Aladins Traum, Mountain-Bike-Rennen, Ballons, Gameboy-Party und Monster-Jagd. Mit dem Boogie „Start frei“ von Alexander Jekic hatten sie noch einen zweiten schwungvollen Programmpunkt parat. Der lebhafte Beifall wurde mit einer Zugabe belohnt.
Den zweiten Programmpunkt setzte das Waldbronner Akkordeon – Quintett in der Besetzung Uwe Müller, Jürgen Vetter, Bernhard Föhrenbacher, Sibylle Schaar und Christiane Becker. Sie spielten zunächst „Silhouetten“ von Elisabeth Strieder-Szech mit den Sätzen Tempo di marcia, Allegretto, Adagio und Markant. Den Silhouetten schlossen sich „Drei Balladen“ von Brent McCall mit den Sätzen Vivace a capriccio, Andante con moto und Allegro con moto. Auch hier wurde mit „La Rapida“ eine Zugabe gewährt.
Danach übernahm dann das Erste Orchester, ebenfalls unter der Leitung von Uwe Müller stehend, das musikalische Programm. Sie spielten vor der Pause das „Divertimento“ von Fritz PilsI mit den Sätzen Alla Marcia, Elegie, Scherzo, Sarabande und Burleske.
Nach der Pause stand dann der Tango in seinen verschiedenen Ausprägungen auf dem Programm. Dieser Teil wurde eingeleitet mit !Mini-Tango“ von Wolfgang Ruß-Plätz aus der Micro Suite Nr. 3. Vom gleichen Komponisten folgte der Tango concertato „Cubano“. „Inmortal - in Memoriam A. P.“ von Hans Boll erinnerte an den großen Tango – Komponisten und Künstler Astor Piazolla. Mit „Tango Bolero“ war auch Juan Llossas im Arrangement von Werner Niehues im Programm vertreten. Ein Tango argentino stand mit dem „Amaro Tango“ von Antonio Marotta auf dem Programm. Das anspruchsvolle, aber dennoch abwechslungsreiche Programm klang im offiziellen Teil aus mir „Melodia en La menor“, einem Tango apasionado des legendären Astor Piazzolla, im Arrangement von Hans-Günther Kölz. Als Zugabe spielten das Erste Orchester unter Uwe Müller den „Tango sentimental“ von Rudolf Würthner.

Eröffnet wurde das Konzert vom Jugendorchester. Die jungen Akkordeonisten sind fast alle erst ein Jahr in der Ausbildung.