Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.944.511



 

Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


16.12.2001 Gesangverein "Concordia" Reichenbach


In den Wochen vor Weihnachten herrscht bei der Theatergruppe des Gesangverein "Concordia" Reichenbach Hochbetrieb, wenn das neue Stück einstudiert wird, das zur Weihnachtsfeier des Vereins im Kurhaussaal gespielt wird. Regisseur Achim Waible hat bis dahin alle Hände voll zu tun, muss er doch ein möglichst wirkungsvolles Lustspiel finden, neue Akteure suchen, und beides ist ihm in diesem Jahr wieder gut gelungen.
"Halali, Hubertus" entpuppte sich als ein Lustspiel, das seine Wirkung auf die Zuschauer nicht verfehlte. Vor allem die beiden Hauptakteure Hubertus alias Manfried Anderer und Friedolin, Manuel Luchena, entpuppten sich als Volltreffer. Manfried Anderer hat schon in vielen zurückliegenden Aufführungen herrliche Typen gestaltet, neu war in diesem Jahr Manuel Luchena, der auf Anhieb seine Sache hervorragend machte, er sollte von der Theatergruppe bei der Stange gehalten werden.
Die Handlung ist schnell erzählt. Hubertus und Friedolin haben nur noch ihre Jägerprüfung im Kopf, die sie hoffen gemeinsam zu bestehen, denn Hubertus sieht schlecht und Friedolin ist etwas langsam im Denken. Ihre beiden Frauen (Verena Gremsperger und Sabrina Linder) nervt das Ganze und so beschließen sie, der Jägerei ein Ende zu setzen. Zum blanken Entsetzen ihrer Männer tauchen nämlich zwei Prüferinnen auf, verkörpert von Katrin Reiser und Melanie Bechtel, und prompt fallen beide durch.
Dennoch beschließen sie auf die Jagd zu gehen, und ihr Revier ist Fridolins Vorgarten. Ihre Beute ist aber nur der Pudel der Nachbarin (Beate Anderer), der allerdings nur vor Schreck ohnmächtig wurde. Als diese dann mit dem Polizisten (Roger Waible) bei den Frauen auftaucht, haben die beiden besseren Hälften der Nimrode endgültig die Nase voll. Den Aberglauben der Männer nutzen sie aus, schicken denen das Gespenst des vermeintlich erlegten Pudels ins Haus, das ihnen das Versprechen abnimmt, nie mehr auf die Jagd zu gehen.
Das flott gespielte Stück sorgte bei den Zuschauern für reichlich Lacher und Schlussapplaus, ehe "Concordia" - Vorsitzender Franz Becker den Abend mit dem Dank an die gesamte Theatergruppe beschloss.