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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


09.12.2001 Kolping-Gedenktag


Eine Feier im Pfarrheim schloss sich an den Gottesdienst zum Kolpinggedenktag bei der Kolpingfamilie Busenbach an, in deren Rahmen langjährige Mitglieder durch Bezirkspräses Dr. Ludwig Weiß geehrt wurden. Der Bezirkspräses nahm zuvor zum neuen Kolping – Leitbild "verantwortlich leben – solidarisch handeln" Stellung und stellte es in die heutige Zeit. Hass und Feindschaft müssten beendet werden, der Krieg sei immer nur das letzte Mittel, um Gerechtigkeit zu schaffen. Danach aber müsse dann aber Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit Platz greifen. Hier gelte es dann solidarisch zu handeln, damit für Hass und Feindschaft kein Platz mehr sei.
Kritisch setzte sich Weiß auch mit der Stammzellenforschung auseinander, bei der menschliches Leben zugunsten wirtschaftlicher Interessen vernichtet werde. Auf diesen Feldern müsse Kolping seine Stimme erheben für die Gestaltung eines menschenwürdigen Lebens überall auf der Welt.
Bei den anschließenden Ehrungen erhielt die Silberne Nadel mit Urkunde dabei Kurt Rabold, der der Kolpingfamilie seit 25 Jahren angehört. Für 50 – jährige Treue wurden Arnold Anderer, August Bauer und Karl Bitsch mit der Goldenen Nadel ausgezeichnet.
4.000 DM übergab im Rahmen der Feierstunde die Kolpingfamilie Busenbach durch ihren stellvertretenden Vorsitzenden Ralf Kirchner an den Familienkreis Peru der Pfarrgemeinde St. Katharina Busenbach. Das Geld stammt aus Aktivitäten der Kolpingfamilie. Günter Bauer nahm den Scheck entgegen und berichtete über die Arbeit des Familienkreises, der ein Partnerschaftsprojekt der Erzdiözese Freiburg aufgegriffen habe. Mit P. Manolo aus der Gemeinde San Pedro Monfefu im Norden Perus soll nun abgesprochen werden, wofür das Geld verwendet wird.
Bauer schilderte aber auch die drei Säulen "Kommunikation", "Spiritualität" und "Solidarität", auf denen die Partnerschaft gründe. Es reiche nicht, den Menschen in Peru nur mit Geld zu helfen, man müsse sie auch verstehen mit all ihren Gefühlen und Emotionen. Solche Hilfe beziehe ihre Kraft auch aus dem gegenseitigen Kennenlernen. Die Pfarrgemeinde St. Katharina Busenbach und die Kolpingfamilie jedenfalls lebten diese Partnerschaft. Über das neue Kolping – Leitbild referierte abschließend Manfred Peter.

Eine Spende über 4.000 Mark übergab die Kolpingfamilienfamilie an Günter Bauer (links) vom Familienkreis Peru.