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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


01.12.2001 Akkordeon - Bezirkskonzert


Das 9. Bezirkskonzert des Deutschen Harmonika Verbandes, Bezirks Mittelbaden, fand in diesem Jahr im Kurhaus Waldbronn statt, Ausrichter war das Akkordeon – Orchester Reichenbach. Bezirksvorsitzender Manfred Kappler begrüßte im gut besuchten Großen Saal unter den Akkordeon – Freunden auch MdB Jörg Tauss, Bürgermeister Harald Ehrler, Musikschulleiter Armin Bitterwolf sowie den stellvertretenden Bezirksvorsitzenden und Reichenbachs Ehrenvorsitzenden Rudi Meß und dankte dem Akkordeon – Orchester Reichenbach für die Organisation des Konzerts. Durch den Abend führte dann Ralf Störzbach.
Eröffnet wurde das Bezirkskonzert durch das Akkordeon – Orchester Reichenbach unter seinem Dirigenten Uwe Müller. Das Orchester blieb dabei seiner Vorliebe treu, und brachte zwei Originalwerke für Akkordeon – Musik von zeitgenössischen Komponisten zu Gehör. Sie forderten dabei auch ihren Zuhörern volle Konzentration ab. Das genaue Zuhören lohnte sich , denn die Reichenbacher gingen ausgefeilt, mit vielen Klangfarben und dynamischen Schattierungen sowie rhythmisch exakt an die gestellten Aufgaben.
Dies zeigte sich schon in der eingangs gespielten fünfsätzigen "Suite" von Hans Josef Wedig und mehr noch in der "Werziade I" von Fritz Dobler, die das Orchester unter der sichereren Stabführung von Uwe Müller souverän bewältigte. Und so nahm es nicht Wunder, dass eine Zugabe fast zur Pflicht wurde.
Den Mittelteil des Konzert bestritt der 24 – jährige Akkordeonist Harald Oehler. Auch er begann mit einem zeitgenössischen Originalwerk, "Fantasy 84" von Jürgen Ganzer, um dann mit der "Sonate in D-Dur" von Joseph Haydn die ganze Klangvielfalt des Akkordeons vor den Zuhörern auszubreiten. Oehler, erster Preisträger beim Bundeswettbewerb 195 von "Jugend musiziert" bestach vor allem durch die virtuose Beherrschung seines Instruments und die Ausdruckskraft seines Musizierens.
Für den zweiten Teil hatten sich die Reichenbacher Akkordeon – Musiker mit dem Akkordeon – Orchester Baltmannsweiler einen hochkarätigen Gast eingeladen. Gilt dieses Orchester unter der Leitung von Thomas Bauer in der internationalen Akkordeonszene doch als eines der besten Orchester, was sich auch in der langen Liste von Preisen zeigt, die die Musiker aus Reichenbach an der Fils schon eingeheimst haben. So holten sie 1998 den 1. Preis in der "Höchststufe" beim Internationalen Akkordeon – Festival in Innsbruck und gestalteten 2001 das Galakonzert des Festivals.
Baltmannsweiler hatte seinen Programmteil Spanien gewidmet. Die Musiker begannen mit der schwungvoll gespielten Ouvertüre zu Rossinis "Barbier von Sevilla". Höhepunkt in ihrem Programm waren aber "Spanische Impressionen" des 1972 verstorbenen Wolfgang Jacobi, einem Originalwerk in vier Sätzen, das die Qualitäten dieses Orchesters deutlich aufzeigte. Etwas problematisch dagegen die Bearbeitung des "Concierto de Aranjuez" für Gitarre und Orchester von Joaquin Rodrigo, Solist war hier Ulrich Eckardt, das vom Orchester dennoch virtuos in der Begleitung gespielt wurde. Den Schlusspunkt setzte das Akkordeon – Orchester aus Baltmannsweiler der "Rapsodie pour orchestre" "Espana" von Emmanuel Chabrier. Auch die Gäste aus dem Schwäbischen kamen dank des Beifalls um eine Zugabe nicht herum.

Mit von der musikalischen Partie war mit dem Akkordeon – Orchester Baltmannsweiler eines der Spitzenorchester im Bereich der Akkordeon – Musik.