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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


30.11.2001 Mitgliederversammlung Kulturring Waldbronn


Sein Amt in jüngere Hände gelegt hat der Geschäftsführende Vorsitzende des Kulturring Waldbronn Karl – Heinz Ebert. Er gehört nicht nur seit der Gründung des Kulturring im Jahre 1969 dem Vorstand an, er war auch seit der Zeit mit einer Unterbrechung von elf Jahren Geschäftsführender Vorsitzender. Diese erfolgreiche ehrenamtliche Tätigkeit war für die Gemeinde Grund genug, Karl – Heinz Ebert mit der Bürgermedaille in Gold auszuzeichnen, der zweithöchsten Ehrung die Waldbronn vergeben kann.
Bürgermeister Harald Ehrler, Kraft Amtes Vorsitzender des Kulturring, nutzte die Mitgliederversammlung, um Eberts "Lebenswerk Kulturring" zu würdigen. Ebert, seit 1965 im damaligen Reichenbach wohnhaft, wurde bei der Gründungsversammlung am 14. Dezember 1969 zum Geschäftsführenden Vorsitzenden gewählt. 1983 gab er das Amt aus gesundheitlichen Gründen ab, um es 1994 nach dem Tod von Ute Ding erneut zu übernehmen.
Karl – Heinz Ebert, so der Bürgermeister, habe dieses Ehrenamt mit großer Hingabe ausgefüllt. Dank seiner guten Kontakte sei es ihm gelungen, hervorragende Künstler nach Waldbronn zu holen und hier die kulturelle Szene zu beleben. Ehrler erinnerte an Veranstaltungen der jüngsten Zeit mit Dietrich "Piano" Paul, das Marimba – Ensemble oder den erst kurz zurückliegenden Zyklus der Magelone – Lieder. Atelierbesuche zeigten aber, wie die gesamten Programme der zurückliegenden Jahre, die große Bandbreite von Karl – Heinz Ebert, dem es alle Künste angetan hätten. Als Geschäftsführender Vorsitzender habe Ebert pro Jahr zwischen acht und zehn Veranstaltungen vorbereitet und organisiert. Ehrler zeigte sich sicher, dass Ebert seinem "Lebenswerk Kulturring" auch in Zukunft als Vorstandsmitglied verbunden bleibe.
Karl – Heinz Ebert verabschiedete sich mit einem Rückblick auf die Gründerjahre des Kulturring und fasste einen Dank zusammen in der Feststellung: "Was ich für die Gemeinde, für den Kulturring getan habe, habe ich aus Freude an der Sache getan!" Angefangen habe alles mit dem Bau des Kurhauses und einem Gespräch mit Bürgermeister Alfred Ohl. Bereits 1970 habe man vier Veranstaltungen, gleichsam als "Versuchsballon" gestartet, darunter ein Lieder und Arien mit Gloria Davy und einem Abend mit dem Melos – Quartett.
Ebert erinnerte auch an die Zeit der Gemeindefusion, wo der Kulturring in Reichenbach 103 Mitglieder, in Busenbach eines hatte. Stolz sei er aber, dass der Kulturring" kein "Neubürger – Verein" sei, wie der Besuch vieler Alt - Waldbronner bei Veranstaltungen beweise. Ebert erinnerte auch aber auch an kulturelle Höhepunkte bei den Theatergastspielen und den Konzerten.
1973, der Kulturring hatte 283 Mitglieder, sei der Höhepunkt überschritten gewesen, weil sich allenthalben kulturelles Leben regte. Dies führte dazu, dass der Kulturring kleinere Brötchen backen musste, und dazu sei der Kulturtreff mit seinem Saal gerade zur rechten Zeit gekommen. Dieses Ehrenamt, so Eberts Resümee, habe zwar viel Arbeit, aber auch viel Freude gebracht.
Dem Bericht des geschäftsführenden Vorsitzenden war zu entnehmen, dass sich sowohl bei den Mitgliedern als auch bei den Einnahmen aus Veranstaltungen ein negativer Trend eingestellt habe. Zu überlegen sei, ob man die Zahl der Veranstaltungen reduziere. Kritisch setzte sich Ebert auch mit Terminüberschneidungen auseinander. So fanden am gleichen Tag wie der Magelone – Zyklus, der Termin lag seit über einem Jahr fest und war bekannt, fast parallel gleich zwei kurzfristig anberaumte Kirchenkonzerte statt. Hier sei eine bessere Koordination und mehr Rücksichtnahme aufeinander nötig.
Durch die Mitgliederversammlung, die Bürgermeister Harald Ehrler leitete, wurde Wolfgang Seibold einstimmig zum Nachfolger von Karl – Heinz Ebert gewählt. Der Mitgliedsbeitrag, seit 1969 unverändert 30 DM, wurde auf 15 € festgesetzt.