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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


25.11.2001 Gemeinsames Kirchenkonzert in Busenbach


Ein gelungenes Kirchenkonzert gestalteten in der voradventlichen Zeit der Harmonika – Ring und der Katholische Kirchenchor in der Busenbacher Pfarrkirche. "Musik und Gesang sind eine Gabe Gottes", stellte Martin Zaich, Vorsitzender des Harmonika – Ring Busenbach zu Beginn fest. Unter den Besuchern begrüßte er auch Busenbachs Seelsorger Pfarrer Bernd Peisker. Durch das Programm führten Thomas Findling und Roland Uhl.
Eröffnet wurde das Programm durch den Harmonika – Ring unter der Leitung von Ute Schüßler mit der "Trompeten – Suite in D – Hornpipe" aus der "Wassermusik" von Georg Friedrich Händel. Und bereits bei diesem Stück zeigte sich, dass die Akustik des Kirchenraums die Darbietungen unterstützte. Dabei nutzte vor allem Ute Schüßler diese Vorzüge zu einer breiten Klangentfaltung. Der Kirchenchor unter der Leitung von Roland Uhl setzte dann das Programm fort mit "Der Herr ist mein Hirt" von Bernhard Klein und "Gegrüßt seist Du, Maria" von Gerhard Kronberg, die in ihrer Schlichtheit von den Sängerinnen und Sängern hingebungsvoll gestaltet wurden.
Aus der "Sinfonischen Suite" interpretierte der Harmonika – Ring anschließend das "Arioso". Klar herausgearbeitet vom Kirchenchor und seinem Dirigenten waren die unterschiedlichen musikalischen Stilrichtungen der beiden Folgenden Stücke. Dabei war das "Exsultate justi" von da Vidiana ganz im Stil der Renaissance gehalten und der Kirchenchor zeichnete die polyphonen Strukturen dieser Musik sehr klar nach, in der die einzelnen Stimmen verhältnismäßig selbständig geführt werden.. Einen interessanten Kontrast bildete dazu der Psalm "Gelobt sei der Nam' des Herrn" von Joseph Haydn in seinem homophonen Satz, bei dem die einzelnen Stimmen ziemlich einheitlich geführt werden. Gemeinsam gestalteten dann Kirchenchor und Harmonika – Ring unter der Leitung von Ute Schüßler das "Ave verum" von Mozart.
In den russischen Musikkreis zielten danach die vom Kirchenchor vorgetragenen Sätze "Vater unser" von Nicolas Kedrov und das russisch gesungene "Tebje poem" von Bortnjanskij. Einer der Höhepunkte des Harmonika – Rings war die Interpretation der sinfonischen Variationen über das Lied "Innsbruck, ich muss dich lassen" von Hans Boll, das dieser kurz nach seiner Flucht aus der DDR 1984 geschrieben hatte. Aus aller Zerrissenheit tritt dabei immer wieder die choralgleiche Melodie des Liedes gleichsam als Hoffnung als Hoffnung in den Vordergrund.
Die "Vier eucharistischen Gesänge" nach Texten der Heiligen Schrift hatte der Hausacher Komponist Karl Schmider geschrieben, und Roland Uhl, ebenfalls aus Hausach stammend, freute sich besonders darüber, dass der Komponist den Weg nach Busenbach nicht gescheut hatte. Diese Gesänge beziehen ihren musikalischen Reiz in der Vermischung alter Kirchentonarten mit durchaus modernen Kompositionstechniken. "A quiet place" von Ralf Carmichael leitete über zum Schlusspunkt eines gelungenen Konzerts, den nochmals Harmonika – Ring und Kirchenchor gemeinsam mit Mendelsohn – Bartholdys "Verleih und Frieden gnädiglich" setzten, diesmal dirigiert von Roland Uhl. Lebhafter, langanhaltender Beifall dankte allen Mitwirkenden nicht nur nach den einzelnen Darbietungen, sondern vor allem auch am Schluss des Konzerts.