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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


07.11.2001 AUT beschloss Umbau Kreuzungsbereich


Auf den Weg gebracht wurde jetzt durch einstimmigen Beschluss des Ausschusses für Umwelt und Technik (AUT) die Planung für die Neugestaltung des Kreuzungsbereichs von der Fabrikstraße und der Herrenalber Straße in Neurod. Mit dieser Maßnahme soll die Verkehrssituation in diesem Einmündungsbereich entschärft und übersichtlicher gestaltet werden. Die Planung wird jetzt dem Straßenbauamt zur Genehmigung vorgelegt, danach kann mit der Ausführung der Baumaßnahme begonnen werden, die voraussichtlich 230.500 Mark kosten wird.
Der Ausschuss für Umwelt und Technik beauftragte die Verwaltung in seiner Maisitzung einstimmig, Planung und Kostenschätzung auszuarbeiten. Es soll die Variante mit einer weiteren Verschiebung der Ausfahrt Richtung Bad Herrenalb unter Berücksichtigung des Anhaltesichtwinkels und möglichem Rückstau in Richtung AVG zur Ausführung kommen.
Das Ingenieurbüro für Verkehrswesen Koehler, Leutwein und Partner aus Karlsruhe erstellte daraufhin die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sowie die Kostenschätzung für den Anschluss der Fabrikstraße an die L 564 und die Schließung der bisherigen Zufahrt.
Erläutert wurde die Planung in der jetzigen Sitzung von Dr. Reinhard Koehler. Danach soll für die gesamte Fahrbahn zwischen Bahnübergang und Beginn der Aufweitung vor der Einmündung in die L 564 eine Fahrbahnbreite entsprechend der heute im Bahnübergangsbereich vorhandenen Fahrbahnbreite von 5,00 m vorgesehen werden, wobei die Aufweitung der bisherigen Fahrbahn nach Süden erfolgt. Probleme kann dabei ein vorhandener Baum bereiten, der aber eventuell durch eine Ersatzpflanzung ausgeglichen werden kann. Im eigentlichen Einmündungsbereich wird eine überfahrbare Pflasterfläche vorgesehen, die eine reibungslose Verkehrsführung sicherstellt. PKW und Lieferfahrzeuge können problemlos diese Pflasterfläche umfahren, während Schwerfahrzeuge diese gegebenenfalls auch ebenso problemlos überfahren können.
Bei dem bestehenden, zu schließenden Anschluss wird davon ausgegangen, dass die östliche Zufahrt völlig aufgegeben und durch eine Grünfläche ersetzt wird. Die vorhandene Grünfläche zwischen den beiden Ausfahrten wird um rund 3 m nach Westen verlängert, um damit eine Einfahrt aus Richtung Ettlingen in den Vorbereich des Gasthauses zu unterbinden. Für Fußgänger wird der Zugang freigehalten. Es wird jedoch empfohlen, die verbleibende Öffnung durch Poller zu schließen, um auch widerrechtliches Befahren dieser Fläche eindeutig zu unterbinden.
In der Berechnung der Leistungsfähigkeit des Knotenpunkts wurden die von der Gemeinde Waldbronn zur Verfügung gestellten Verkehrsbelastungsdaten vom April 2001 zugrunde gelegt. Auch die Verkehrsbelastungen, die vom Regierungspräsidium Karlsruhe aus einer Zählung von 1997 zur Verfügung gestellt wurden, sind in die Berechnung eingearbeitet. Damit war es auch möglich, eine hinreichend exakte Abschätzung des zu erwartenden weiteren Verkehrszuwachses bis zum Jahre 2010 vorzunehmen.
Die größten Wartezeiten für Linkseinbieger aus der Zufahrt in Richtung Ettlingen betragen in der nachmittäglichen Spitzenzeit rund 30 Sekunden. Während aller übrigen Tageszeiten wird die Wartezeit deutlich geringer sein. Die Gesamtbaukosten für diese Maßnahme betragen geschätzt ca. DM 230.500.
Prof. Manfred Hübscher (CDU) fand den Vorschlag durchdacht und ausgewogen und signalisierte für seine Fraktion Zustimmung. Franz Masino (SPD) sah die Anregungen und Wünsche des AUT aus einer Vor-Ort-Besprechung erfüllt. Joachim Lauterbach stellte abschließend fest, dass die Planung nach der einstimmigen Zustimmung des Gremiums auf den Weg gebracht werden kann. Da die Kosten im Rahmen der Entscheidungskompetenz des AUT liegen, muss darüber nicht der Gemeinderat befinden.