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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


17.10.2001 Kindergarten - Kuratorium


Geändert werden sollen die Kindergartenverträge der Gemeinde mit den Kirchengemeinden, die aus dem Jahr 1986 datieren. Ein Kindergarten –Kuratorium, wie es die zu Grunde liegende Mustervereinbarung vorsieht, wurde damals nicht ins Leben gerufen. Nun wolle aber die Gemeinde, so Bürgermeister Harald Ehrler, auf Grund der hohen finanziellen Beteiligung auch ein Mitspracherecht bei bestimmten Angelegenheiten haben.
Dazu haben vorbereitende Gespräche mit den Kirchengemeinden stattgefunden und es wurde eine Vertragsergänzung ausgearbeitet. Sie beinhalte auch die bereits vom Gemeinderat beschlossene höhere Defizitabdeckung von 75 Prozent. Ziel eines solchen Kuratoriums seien aber nicht nur finanzielle Fragen, so der Bürgermeister, auch ein besserer Kontakt zwischen den Kindergärten, die Abstimmung von Öffnungszeiten bis hin zu Konzepten ließen sich hier verwirklichen.
Angehören sollen dem Kuratorium mit Stimmrecht der Vorsitzende des kath. Stiftungsrats, der Bürgermeister, je ein Vertreter der Stiftungsräte aus Busenbach, Etzenrot und Reichenbach und drei Vertreter des Gemeinderats. Definiert werden im Vertragsentwurf auch die Aufgaben des Kuratoriums. Hier werden insbesondere genannt: Beratung von Grundsatzfragen, Vorberatung des Haushalts der Kindergärten und Bekanntgabe der Jahresrechnung, Beratung in wichtigen Personalangelegenheiten wie Vorschläge über Einstellung oder Entlassung der Leiterin, Vorberatung bei Änderungen der Elternbeiträge, Gewährung von Nachlässen aus sozialen Gründen, Koordination zwischen Kirchengemeinde und politischer Gemeinde, Aufstellung von einheitlichen Grundsätzen für die Aufnahme von Kindern und die Abgabe von Empfehlungen zu Öffnungszeiten und Kindergartenferien.
Mit dem Kuratorium könne mehr Transparenz auch für die Eltern geschaffen werden, so Roland Bächlein, deshalb stimme die CDU zu. Bei der Sitzverteilung verzichte man zugunsten der Gruppierungen auf einen Sitz und schlage als Vertreterin der CDU im Kuratorium Roswitha Bichler vor. Prof. Dr. Kristian Kroschel (FWV), der ebenfalls als Vertreter nominiert wurde, fand die Lösung sinnvoll, weil dadurch mehr Engagement gegeben sei. Für die SPD stimmte Marianne Müller zu und schlug Günter Bauer für das Kuratorium vor. Der Gemeinderat billigte den geänderten und die Vorschläge für die Vertreter im Kuratorium einstimmig.