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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


20.10.1999 Prof. Schindewolf verabschiedete sich


Prof. Schindewolf sagte adè

Zum Ende des öffentlichen Teils der Gemeinderatssitzung verabschiedete sich mit Prof. Dr. Ulrich Schindewolf von den Freien Wählern ein Mitglied aus dem Gremium, das seit 25 Jahren dem Gemeinderat angehört. Bürgermeister Martin Altenbach, damals noch Gemeinderat bei den „Sozis“, habe ihm nach den ersten Sitzungen prophezeit, dass er zum „Hofnarren der Gemeinde“ werde, wenn er so weitermache. Der Hofnarr aber, so wendete Schindewolf dieses Wort ins Positive, sei der einzige gewesen, der seinem Fürsten ungestraft die Wahrheit sagen durfte. Als FWV – Mann habe er eigentlich keine politischen Gegner. „Ich liebe sie alle, mehr oder weniger!“, fügte der scheidende FWV – Gemeinderat hinzu, um gleich noch eine Farbenlehre anzufügen. „Wo Schwarz ist, ist kein Licht“, aber schon Einstein habe von der unglaublichen Kraft der Schwarzen Löcher gesprochen, die alles in sich aufsaugen. Diese Theorie habe sich bei den diesjährigen Wahlen bestätigt.
Er selbst, so Schindewolf, hoffte, in diesen 25 Jahren etwas zum Wohl der Gemeinde beigetragen zu haben. Er dankte seinen Wählern für das Vertrauen und dem Bürgermeister für die geleistete Arbeit in der Gemeinde, aber auch seinen Kollegen im Gremium für die Zusammenarbeit. Der neue Gemeinderat, so wünschte Prof. Dr. Ulrich Schindewolf zum Abschluss, möge die Grenzen des Wachstums beachten, über das Gemeindevermögen wachen und Erhaltenswertes erhalten.