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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


29.07.2001 Übung beim DRK Busenbach


Zwei PKW und ein Bus waren in einen Unfall verwickelt, der sich am Sonntag Mittag auf der Talstraße in Höhe der Festhalle ereignete. Es gab zahlreiche Verletzte, die Insassen beider PKW konnten aus den Fahrzeugen erst geborgen werden, nachdem mit dem Spreizer die Türen geöffnet und mit der Rettungsschere die Dächer abgetrennt waren. Im Einsatz waren zahlreiche DRK - Helfer aus dem gesamten Bereich Albtal und die Waldbronner Feuerwehr. Zufällige Passanten erkannten schnell, dass es sich bei dem "Horrorszenario" zum Glück nur um eine Übung handelte, mit der das Deutsche Rote Kreuz und die Feuerwehr anschaulich ihre Arbeit an einem Unfallort demonstrieren wollten. Sie fand statt im Rahmen des Sommerfestes des DRK Busenbach in der Waldbronner Festhalle. Ausgedacht hatte sich die Übung Busenbachs Bereitschaftsleiter Felix Werner.
Beteiligt an der Übung waren Mitglieder der DRK Bereitschaften Burbach, Busenbach, Langensteinbach, Mutschelbach, Spielberg und Stupferich, dazu kamen noch Mitglieder der Rettungswachen Ettlingen und Karlsruhe, des DRK Rettungsdienstes beim Kreisverband. Verstärkt wurden sie durch 24 Feuerwehrmänner der Abteilungen Busenbach, Etzenrot und Reichenbach, die mit insgesamt 4 Fahrzeugen zur "Unfallstelle" gekommen waren.
Nach dem die 24 "Unfallopfer" geschminkt und auf ihre Rolle als Verletzte vorbereitet waren, es waren allesamt Mitglieder des Busenbach Jugendrotkreuz und der Jugendfeuerwehr, und in den Fahrzeugen drapiert waren, konnte die Übung beginnen. Mit Blaulicht und Martinshorn fuhren Rettungswagen und Feuerwehr zum Ort des Geschehens. Durch die Feuerwehr wurden die Fahrzeuge stabilisiert, Rettungssanitäter kümmerten sich sofort um die Unfallopfer und stellten die Erstversorgung sicher.
Mitglieder von DRK Busenbach und des Katastrophenschutzes errichteten derweil auf der angrenzenden Wiese ein Zelt und einen Lagerplatz mit Liegen, wo die leichter Verletzten erstversorgt werden konnten, ehe sie zur Weiterbehandlung in ein Krankenhaus gefahren wurden. Bei den beiden PKW mussten allerdings die Türen mit einem Spreizer geöffnet werden und die Dächer abgetrennt werden, ehe die Verletzten gefahrlos geborgen werden konnten.
Die Zuschauer, die hier, im Gegensatz zu einem Ernstfall willkommen waren, konnten so aus nächster Nähe das Geschehen an einem Unfallort beobachten. Beeindruckend für viele war dabei, mit welcher Ruhe und Übersicht die Rettungskräfte dabei zu Werke gingen. Diese Sicherheit aber, so die Meinung der Verantwortlichen, lässt sich aber nur durch ständiges Üben erreichen, und auch dazu war diese Schauübung ein kleiner Beitrag.


Sofort nach dem Eintreffen der Rettungskräfte begann die Erstversorgung der Verletzten (Bild rechts). Um die Verletzten gefahrlos bergen zu können, schnitt die Feuerwehr mit der Rettungsschere die Dächer der PKW ab (bild links).