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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


17.07.2001 Anne_Frank-Schule: Sanierung ging zu Ende


Eitel Freude herrschte in dieser Woche in der Busenbacher Anne - Frank - Schule. Gefeiert werden konnte gleich aus zweifachem Anlass: zum einen gingen die monatelangen Sanierungsarbeiten zu Ende, zum anderen erhielt die Schule von der Karlsruher Fiducia AG eine Spende über 20 Computer, mit der es jetzt möglich ist, jedes Klassenzimmer mit zwei PC auszustatten. Darüber hinaus ist durch die moderne Vernetzung ein Internetanschluss in jedem Klassenraum gewährleistet. Die kleine Feierstunde im Foyer wurde musikalisch durch Konrektor Rolf Nold, Gitarre, eingeleitet.
Rektor Helmut Waldmann zu beiden Anlässen zahlreiche "VIP's" und nannte namentlich: Bürgermeister Harald Ehrler, Direktor Wilhelm Barthelmeß von der Fiducia, die Amtsleiter Josef Manz und Frank Zündorf, Architekt Reinhold Lumpp und Technikplaner Klaus Lackner, Michaela Vogel und Silvia Weishaupt vom Elternbeirat sowie Rektor Peter Hepperle von der Reichenbacher Albert - Schweitzer - Schule. Der Unterricht, so Waldmann zu der Sanierungsphase, war manchmal etwas schwierig, "die Nerven lagen blank". Die ursprüngliche Erfüllung von Brandschutzauflagen weitete sich aus zu einem Umbau, weil bei Öffnung der Decken mit Schrecken festgestellt wurde, dass das komplette Leitungsnetz gravierende Sicherheitsmängel aufwies. Gleichzeitig wurde auch die Heizung erneuert und von Strom auf Gas umgestellt. Die komplette Erneuerung der Elektroinstallation habe aber auch die Chance geboten, das Haus komplett zu vernetzen. Die Fiducia AG habe dann über die Initiative eines Vaters 20 moderne PC im Wert von runden 40.000 Mark beigesteuert, aus dem Schulfesterlös erhielt jedes Klassenzimmer zusätzlich einen Farbdrucker.
Direktor Wilhelm Barthelmeß nannte es als Ziel, die "Daten laufen zu lassen". Er erinnerte an die Initiative D21 der deutschen Wirtschaft, der auch die Fiducia angehöre, und von der die Initiative zur Green Card - Regelung ausging. Qualifizierte Fachleute sollten von außen geholt werden. Anfangen aber solle man bei den Kindern, und nicht nur Wissen von außen importieren, forderte Barthelmeß. Dazu sei es nötig, darzustellen, welche Berufe es in der Informationstechnik gebe. Eine weitere Initiative betreffe das Internet - Klassenzimmer, um den Kindern die Möglichkeit zu gebe, sich mit der Informationstechnologie vertraut zu machen. T-online unterstütze inzwischen mit dem Programm "Schulen ans Netz" dieses Vorhaben. "Wo aber kommen die PC's her?", sei die nächste Frage. Die Initialzündung dazu müsse von der Privatwirtschaft kommen, deshalb sponsere die Fiducia gemeinsam mit Volks- und Raiffeisenbanken Schulen, allerdings, so Barthelmeß, müsse die öffentliche Hand ebenfalls ihr Teil dazu leisten.
Architekt Reinhold Lumpp erinnerte an die seit 1994 laufende Sanierung der Schule, die in sechs Einzelabschnitte aufgeteilt war. Zuerst habe man sich der Fassaden, dem Brandschutz und der Wärmedämmung angenommen. Liefen die ersten fünf Abschnitte jeweils in den Sommerferien, so war dies bei der Innensanierung auf Grund des Umfangs nicht möglich. Die Sanierung erfolgte hier teilweise bei laufendem Schulbetrieb. Dafür sei die Schule jetzt nicht nur auf dem neuesten technischen Stand, die Sicherheitsstandards seine einem Neubau gleich zu setzen, sie sei zudem Außen wie Innen in hellen freundlichen Farben gehalten. Der Wärmeschutz, so der Architekt, werde sich für die Gemeinde in Mark und Pfennig auszahlen.
Bürgermeister Harald Ehrler fand die 4,2 Millionen Mark teure Investition eine "gute Sache für die Kinder". Investitionen in die Schule seien zugleich Investitionen in die Zukunft der Kinder. Auf das geschaffene Werk könne die ganze Gemeinde stolz sein. Ehrler versäumte es aber auch nicht, der Fiducia AG zu danken. Auch ihr Engagement komme der Zukunft der Kinder zu Gute.


Bürgermeister Harald Ehrler gratuliert Rektor Helmut Waldmann zu dem gelungenen Werk.