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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


18.07.2001 Ausschuss für Umwelt und Technik: Straßenumgestaltungen


Bürgermeister Harald Ehrler wies zu Beginn der von vielen Bürgern besuchten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik (AUT) darauf hin, dass das Ortsbauamt einen Prioritätenkatalog zur Sanierung der Waldbronner Straßen erstellt hat, dem der Gemeinderat inzwischen zugestimmt habe. Sanie-rungen, so sehe es das Konzept vor, sollten mit Umgestaltungen des Straßen-raums einhergehen, um so eine Aufwertung des Ortsbildes zu erreichen. Da in diesem Jahr für solche Maßnahmen 800.000 Mark im Haushalt bereitstünden, wolle man mit zwei kleineren Straßen im Ortsteil Etzenrot beginnen.
Die geplanten Maßnahmen stellte in zwei Varianten Frauke Hettinger vom Büro Milloud vor. Im Wesentlichen wird dabei ein gepflasterter Gehweg durch eine Ent-wässerungsrinne von der eigentlichen Fahrbahn getrennt. Bei der Neufeldstraße biete sich, so Hettinger, aber auch die Möglichkeit, das Regenwasser direkt in den Wald zu entsorgen. In den Plänen vorgesehen sind auch Standorte für Bäume. Die Kosten der Baumaßnahmen bezifferte Hettinger auf 387.000 Mark bei der Neu-feldstraße und 383.000 Mark beim Heideweg. Hinzu komme noch im südlichen Teil des Heidewegs eine Kanalsanierung für rund 175.000 Mark.
Bürgermeister Harald Ehrler betonte noch, dass das Gremium den Anstoß geben solle, das Ortsbauamt sei dann bereit, mit den Anwohnern der beiden Straßen vor Ort über die gestalterischen Maßnahmen zu diskutieren. Wichtig sei auch, dass für diese Umgestaltungen keine Anliegerkosten fällig werden.
Roswitha Bichler (CDU) wertete die vorgesehenen Maßnahmen als Aufwertung. Mit Bäumen solle man sich nicht so sehr beschäftigen, da die Neufeldstraße auf einer Seite an den Wald angrenze, der Heideweg direkt in den Wald führe. Bernd Bull (CDU) sah Probleme bei den vorgesehenen Lösungen. Mit der Friedenstraße, so seine Anregung, habe die Gemeinde ein Modell geschaffen, das im Sinne einer Einheitlichkeit weitergeführt werden solle. Bauminseln fand er unnötig, zumal sie die Parkmöglichkeiten einschränkten, und auch Maßnahmen zur Verkehrsberuhi-gung seien in beiden Straßen nicht notwendig. Joachim Lauterbach (CDU) stellte fest, dass in der Friedenstraße das Thema "Bäume" in den Gesprächen mit den Anwohnern auf keine Gegenliebe gestoßen sei. Heribert Purreiter (Bünd-nis90/DieGrünen) fand die Bürgergespräche positiv, da "im Prinzip die Bürger am besten wissen, was mit ihren Straßen zu machen ist". Die vorgelegten Varianten seien ein Diskussionsthema, wobei Bäume in Waldbronn offenbar ein Reizthema seien, wie sich in der Friedenstraße schon gezeigt habe. Zusätzlich wurde für den Heideweg von Günther Bauer (SPD) angeregt, die gleiche Pflasterung zu verwen-den wie auf der Kreuzung Hohberg- Esternaystraße. Von Roswitha Bichler kam die Anregung, einen Teil des Heidewegs als Spielstraße auszuweisen und Bernd Bull riet, über das Thema "Bäume" mit den Bürgern zu reden.
Bürgermeister Harald Ehrler versprach, um jeden einzelnen Baum zu kämpfen und auch in der Friedenstraße sei hoffentlich das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die Kanäle, so auf eine Frage von Lauterbach sollten noch überprüft und im Sep-tember dann beide Maßnahmen endgültig auf den Weg gebracht werden. Dem stimmten die Ausschussmitglieder einstimmig zu.