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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


20.06.2001 Ausschuss für Umwelt und Technik tagte


Anträge auf zwei Photovoltaikanlagen hatte der Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner jüngsten Sitzung vorliegen. Einmal hatte Heribert Purreiter (Bündnis90/DieGrünen) beantragt, eine solche Anlage auf dem Dach des Kindergartens Schwalbennest zu installieren, zum anderen lag ein Antrag der Schulleitung der Albert - Schweitzer - Schule vor, eine solche Anlage auch zu Demonstrationszwecken und für Schüler zugänglich, auf dem Dach der Schule zu errichten.
Purreiter begründete seinen Antrag mit der Einspeisevergütung von 99 Pfennig, die auf 20 Jahre für Anlagen gelte, die 2001 realisiert werden. Zudem sei es möglich, durch eine zeitgleiche Realisierung der Anlagen auf Rathaus und Kindergarten günstigere Preise für die Module zu erhalten.
Bürgermeister Harald Ehrler, der sich als Freund regenerativer Energien "outete", machte aber dennoch darauf aufmerksam, dass die Vorhaben vorfinanziert werden müssten. Derzeit baue Waldbronn auf dem Rathaus eine Anlage mit 13 kW Spitzenleistung, eine Solaranlage sei auf der albtherme in Betrieb. Keine Mehrheit fand schließlich der Antrag von Heribert Purreiter, wogegen der Antrag der Schule einstimmig angenommen wurde. Die zehn Quadratmeter große Anlage soll im Unterricht für Schüler zugänglich sein und auch in der Umwelterziehung eingesetzt werden. Planungsamtsleiter Winfried Krutzsch ergänzte noch, dass die Anlage bei einer Werkrealschule mit etwa 6.000 DM gefördert werde, insgesamt liegen die Kosten bei 30.000 DM.
Eine "Prioritätenliste der zu sanierenden bez. umzugestaltenden Straßen" legte anschließend Frank Zündorf, Leiter des Ortsbauamtes, vor. Zur Aufstellung dieser Liste seien alle 147 Straßen in allen Ortsteilen befahren und ihr Zustand benotet worden. Auf Grund dieser Liste ergebe sich bis 2016 ein Investitionsbedarf von 20,3 Mio. DM. Der Straßenzustand, so Zündorf, sei durch teilweise geringe Oberbaustärken und die Frostanfälligkeit des Untergrunds nachteilig beeinflusst. In die erste Prioritätsstufe, die bis 2005 saniert bez. umgestaltet werden soll, fallen folgende Straßen: Ortsteil Busenbach: Bahnhofstraße, oberer Teil; Ettlinger Straße, Hellenstraße, Leopoldstraße; Ortsteil Etzenrot: Heideweg, Neufeldstraße; Ortsteil Reichenbach: Gartenstraße, St. Barbara - Straße.
Zustimmung fand das Sanierungskonzept als Planungsgrundlage für die kommenden Jahre. Dazu schlug Franz Masino (SPD) vor, die beiden Straßen in Etzenrot noch in diesem Jahr anzugehen, zumal im Haushaltsplan noch Mittel für Straßensanierungen bereit stünden. Da es sich um kleinere Straßen handle, sei auch kein großer Planungsaufwand von Nöten. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Gleichzeitig verständigte sich AUT darauf, für die Hellen-, Leopold- und Gartenstraße die Planungen anlaufen zu lassen, damit die Durchführung im nächsten Jahr gewährleistet ist. Bürgermeister Harald Ehrler machte zum Schluss noch darauf aufmerksam, dass er die anstehenden Sanierungen wo möglich mit Begrünungen verbinden wolle. Die Bürger allerdings sollten von Anfang an in die Planungen mit einbezogen werden.