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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


24.06.2001 KaOT und Kolpingjugend:


In 72 Stunden Unmögliches möglich machen, ist das Ziel der Aktion "72 Stunden - ohne Kompromiss". Sie ist eine echte Gemeinschaftsproduktion, an der sich neun Mitgliedsverbände des BDKJ mit rund 200 Aktionsgruppen in der gesamten Erzdiözese Freiburg beteiligen. Wer nun aber an eine Gameshow denkt, bei der im Wettlauf gegen die Uhr Spannung erzeugt wird, liegt zwar nicht ganz falsch, aber das allein macht diese Aktion nicht aus.
Wenn im Oktober in der Erzdiözese Freiburg Jugendliche drei Tage am Stück die Ärmel hochkrempeln, geht es vor allem um den Einsatz für andere. Die komplette Liste der teilnehmenden Gruppen ist auch aus dem Internet zu entnehmen unter www.72stunden.de. Mehr als 5.000 Jugendliche, so wird geschätzt, werden im Oktober bei dieser Aktion aktiv sein.
Derzeit treffen sich die Gruppen auf Dekanatsebene mit regionalen Ansprechpartnern. Dabei geht es vor allem darum, die eigene Gemeinschaft zu organisieren, eigene Stärken und Talente zu entdecken. Mehr kann im Augenblick auch nicht getan werden. Denn am 4. Oktober wird jemand mit der Gruppe vor Ort Kontakt aufnehmen und ihr die Aufgabe für die kommenden drei Tage stellen. Dann aber heißt es, sich ranhalten, um die gestellte Aufgabe innerhalb der Zeit zu erfüllen. Bilanz gezogen wird nämlich nach genau 72 Stunden am Sonntag Abend. Die Gruppen selbst wissen vorher nicht, welche Aufgabe ihnen gestellt wird.
BDKJ-Diözesanleiterin Rita Kernler verweist in diesem Zusammenhang auf die 72 Stunden Aktion in anderen Diözesen, so in Paderborn, Essen und Münster. Da haben Jugendliche einen Kinderspielplatz wieder in Schuss gebracht, ein Fest für die Bewohner eines Altenheims auf die Beine gestellt. Wieder anderswo haben eine Behindertenrampe gebaut oder aus einem vergammelten Kellerraum einen Jugendtreff gemacht. Was allerdings die Reichenbacher Teilnehmer erwartet, da lässt man in Freiburg noch nichts raus. Das hat auch den Grund, dass die konkreten Projekte erst jetzt zusammengestellt werden und die Aktionsbegleiter, gleichsam die Paten der Aktionen, in diesen Wochen angesprochen werden, und das können Bürgermeister, Pfarrer, Gemeinderäte, und, und, und sein.
Die Reichenbacher Gruppe wird vom KaOT aus teilnehmen, aber unter dem Verband "Kolpingjugend" laufen. Die Ansprechpartner sitzen im Dekanatsjugendbüro in Ettlingen und sind für Anregung zu Projekten noch dankbar. Sie können ihnen telefonisch, 07243-32985, oder per E-Mail, kath.jubue.ettlingen@t-online.de, Vorschläge oder Tipps zukommen lassen.