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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


16.05.2001 Fotovoltaik auf dem Rathaus


Vergrößert werden soll die Fotovoltaik - Anlage auf dem Dach des Rathauses. Auf dem südlichen Flachdach sollen insgesamt 8 kW installiert werden. Die Gesamtkosten betragen jetzt DM 180.000. Der Gemeinderat stimmte diesem Antrag ebenso einstimmig zu wie der Auswahl der Sitzmöbel mit einer ellipsenförmigen Tischstellung im Sitzungssaal und dem Konzept für die Außenanlagen.
Bürgermeister Harald Ehrler begründete die Vergrößerung der Fotovoltaik - Anlage als "Beitrag zur Umwelt". Durch diese Anlage ließen sich 6.800 kg CO2 verhindern, zudem amortisiere sich das Ganze nach 17 Jahren. Außerdem könne die Gemeinde hier zeigen, dass sie bei ihren Bauten mit gutem Beispiel vorangehe.
Skeptisch zur Fotovoltaik äußerte sich Bernd Bull (CDU). Bei den jetzt gestiegenen Gesamtkosten amortisiere sich die Anlage erst nach 25 Jahren. Bull bat dabei um "korrekte Berechnungen". Bei den Gestehungskosten für Strom schneide zudem die Fotovoltaik am schlechtesten ab. Bei der CO2 - Berechnung seien die Entstehungskosten ebenso wenig berücksichtigt wie die Emissionen bei der Herstellung, wo die Fotovoltaik ebenfalls schlecht abschneide.
Ein klares Ja zur Fotovoltaik sagte für seine Fraktion Franz Masino (SPD), während Heribert Purreiter (Bündnis90/DieGrünen) zusätzlich darauf hinwies, dass die CO2 - Bilanz der Fotovoltaik eindeutig positiv ausfalle. Joachim Lauterbach (CDU) signalisierte die mehrheitliche Zustimmung seiner Fraktion. Prof. Dr. Kristian Kroschel (FWV) sah es als eine Aufgabe der Kommunen an, neue Technologien zu fördern. Dieser Auftrag werde hier erfüllt.