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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


13.05.2001 20 Jahre Musikschule Waldbronn: Frederick


20 Jahre alt wird die Musikschule Waldbronn. Als Geburtstagsgeschenk an ihre kleinen und großen Fans lud sie zum Muttertag in den Großen Saal des Kurhauses ein. Auf dem Programm stand das Musiktheater für Kinder und Erwachsene "Frederick", nach dem Original von Leo Lianni. Gestaltet wurde es durch die Musikschule Waldbronn und der Kindergarten "Villa Kinderbunt", der mit der Musikschule gemeinsam die Karl - Walter - Schule bewohnt. Musikschulleiter Armin Bitterwolf begrüßte eingangs die kleinen und großen Gäste, unter ihnen auch Waldbronns Bürgermeister Harald Ehrler mit Familie.
In dem Theaterstück, das Katrin Kümmel und Christian Backof, beides Lehrer an der Waldbronner Musikschule bearbeitet haben, geht es um einen kleinen Mäuserich namens Frederick. Er ist zwar eine liebe kleine Maus, aber auch sehr faul. Er hat den Sommer über alles andere im Kopf, nur keine Vorräte für den Winter sammeln. Als es dann ernst wird, helfen ihm die Anderen aber doch, weil er sie in der tristen Zeit mit allerhand Zauberkunststücken erfreut, vor allem aber kann er die Sonne wieder herbeiholen, und so seine Faulheit vom Sommer mehr als wett machen.
Die ganze Geschichte wurde nicht nur von einer kleinen Band begleitet, auch hier waren Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Klassen aktiv, Rhythmusspiele, Gesang, Tanz, alles kam zu seinem Recht und macht den kleinen Akteuren auf der Bühne sichtbar genau so viel Freude, wie ihren Zuschauern. Zudem war Fabian Holzmann ein liebenswerter Frederick, den die Kinder, aber nicht nur sie, schnell in ihr Herz geschlossen hatten.
Es ist unmöglich, hier die Namen aller Mitwirkenden zu nennen, da gab es Solomäuse, Chormäuse, einen Bürgermausemeister, sportliche, coole und dicke Mäuse, Arbeitermäuse, Tanzmäuse, Rhythmusmäuse und schließlich die Sonne, alles in allem war dieser Mausestaat hoch spezialisiert. Für die Musik des ganzen zeichneten Katrin Kümmel, Christian Backof und Armin Bitterwolf verantwortlich, erstere hatte auch das Buch geschrieben, sowie Regie Gesamtleitung inne. Für die einzelnen Gruppen waren Dorothea Grüne, Katrin Kümmel, Jutta Simonek, Roswitha Sicca, Christof Backof und Ulrich Enters zuständig. Das herrliche Bühnenbild stammte von Helmut Scheib und Willibald Masino, Kostüme und Requisiten hatten Eltern aus Kindergarten und Musikschule unter der Leitung Dorothea Grüne und Katrin Kümmel genäht und gefertigt.
Bei so vielen Beteiligen und so vielen Mitwirkenden auf der Bühne war es nicht verwunderlich, dass die Akteure mit lang anhaltendem Schlussbeifall verabschiedet wurden. Dieses Musikstück für Kinder und Erwachsene war so gelungen, dass es direkt Lust auf Mehr im kommenden Jahr macht, vielleicht aber lässt sich auch eine Gelegenheit finden, Frederick noch ein zweites Mal auf die Bühne zu schicken. Es wäre sogar schade, wenn es bei nur einer Aufführung bliebe.