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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


06.05.2001 4. Waldbronner Musikpreis


"Großkampf - Wochenende" war nach drei Jahren für Aktive und Mitglieder des Akkordeon - Orchester Reichenbach angesagt, forderte doch der nunmehr 4. Waldbronner Musikpreis alle Kräfte. Auch diesmal wurde der Wettbewerb wieder überregional ausgeschrieben, und mit über 500 Teilnehmern in den einzelnen Kategorien entsprach die Resonanz wieder dem letzten Wettbewerb vor drei Jahren. Die Teilnehmer kamen aus dem gesamten süddeutschen Raum, sogar aus der Schweiz waren Meldungen eingegangen. Und auch der Termin war wieder geschickt gelegt im Vorfeld des Internationalen Akkordeon - Festivals Innsbruck, denn mehrere Ensembles und Orchester nutzten die Gelegenheit, sich in Waldbronn nochmals einer kritischen Jury zu stellen.
Organisatorisch hatte der nicht gerade große Verein alles bestens vorbereitet. Mit der Albert-Schweitzer-Schule standen geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung. So schallte an beiden Tagen aus den Klassenzimmern Akkordeon Musik, von Solisten, Duos oder, am Sonntag, auch von Orchestern. Jeder hatte ausreichend Gelegenheit, sich einzuspielen, bevor er mit seinen Stücken vor die Jury treten musste. Bei den Solisten und Duos am Samstag werteten sogar zwei Jurys parallel, um dem Andrang Herr zu werden. Besetzt waren die Jurys mit Stefan Hippe (Nürnberg), Harald Oeler (Trossingen), Wolfgang Pfeffer (Bruchsal) und Volker Rausenberger (Freiburg).
Aber nicht nur für das Musikalische war alles bestens vorbereitet, auch für das leibliche Wohl der Gäste war zu sorgen. Dass niemand hungrig und durstig den Wertungsspielort verlassen musste, dafür hatte ebenfalls das Akkordeon - Orchester Reichenbach mit vielen freiwilligen Helfern Sorge getragen.
.Wie groß das Interesse am Ergebnis des Wettbewerbs war, lässt sich aus der Zahl der Zuhörer bei der Preisverleihung am Sonntag Abend erahnen. Die Turnhalle der Albert-Schweitzer-Schule jedenfalls war gut besetzt. Groß war anschließend die Freude, wenn der eigene Name, oder der eines vielleicht bei diesem Wettbewerb neugewonnenen Freundes auf gerufen wurde. Luftsprünge, Umarmungen und neidlose Gratulation waren an der Tagesordnung, wenn Uwe Müller, assistiert von Christiane Becker und Thomas Lehmann die Preisträger bekanntgab und die Urkunden und Pokale überreichte.
Zuvor aber stellte Uwe Müller heraus, dass nun hinter allen 20 Stunden Akkordeon - Musik liege. Er dankte besonders den Juroren, die ihre Wertungen mit Einfühlungsvermögen trafen und sich die Entscheidungen nicht leicht machten. Ein Kompliment sprach Müller allen Teilnehmern aus, die ihr Hobby "Akkordeon" äußerst engagiert betrieben.
Bürgermeister Harald Ehrler gratulierte allen Preisträgern, hob die starke Beteiligung der Jugend an diesem Wettbewerb hervor, und dankte dem Akkordeon Orchester Reichenbach für die Ausrichtung. Den 4. Waldbronner Musikpreis überreichte er schließlich an Beate Brenner, die Dirigentin der Akkordeonfreunde Reinklang Hambrücken, die in der Oberstufe mit "Drei Impressionen" von P. Kühmstedt den Preis errangen. Zum Abschluss luden Uwe Müller und Bürgermeister Harald Ehrler alle Beteiligten zum 5. Waldbronner Musikpreis im Jahre 2004 ein.
Sonderpreise gab es für die jeweils Tagesbesten. Bei den Solisten erhielt ihn Melanie Glock aus Bietigheim - Bissingen, bei den Duos ging er an Daniela und Sandra Kasper, in der Sparte Ensemble an das Leutkircher Akkordeon Ensemble des Musikstudios App.
Jede Gruppe war in unterschiedliche Leistungsstufen und Altersklassen eingeteilt. Mit Platz und Pokal ausgezeichnet wurden in der Gruppe Solisten M II, Alter bis 8 Jahre: 1. Alexander Rausch (Mühlacker); 9 - 11 Jahre: 1. Stefanie Knoll (Leutkirch); 2. Ilona Bauer (Friolzheim); 3. Christian Scherer (Waldbronn-Reichenbach); 12-14 Jahre: 1. Melanie Glock (Bietigheim-Bissingen); 2. Daniela Kasper (Tiefenbronn); 3. Sandra Kasper (Tiefenbronn); 15-17 Jahre: 1. Sarah Smith (Leutkirch); 2. Olga Riefert (Ludwigsburg); 3. Roderich Martus (Waghäusel - Kirrlach); ab 18 Jahre: 1. Judith Eigenmann (Thun/Schweiz); 2. Dirk Lange (Ettlingen); Solisten M III, ab 18 Jahre: 1. Daniel Hennigs (Karlsruhe).
Duos, 12-14 Jahre: 1. Sandra Kasper / Daniela Kasper (Tiefenbronn); 2. Stefanie Knoll / Manuel Menig (Leutkirch); 3. Carina Bauer / Simona Bauer (Friolzheim);; 15-17 Jahre: 1. Julia Smith, Annika Menig (Leutkirch); 2. Nicole Ronta, Katja Köhler (Forst); 3. Olga Riefert / Elena Eichhorn (Ludwigsburg); ab 18 Jahre: 1. Eva-Maria Dörre / Marion Köhler (Zellingen); 2. Sandra Sponer / Florian Bertele (Biberbach).
Bei den Orchestern gab es folgende Wertungen: Erwachsenenorchester Hauptstufe: 1. Handharmonika-Orchester Malsch; Oberstufe: 1. Akkordeonfreunde Reinklang Hambrücken, zugleich höchste Punktwertung und damit Gewinner des Waldbronner Musikpreises; 2. Akkordeon - Orchester Klemm (HHC Winzeln); 3. Harmonika - Freunde Helmsheim. Der Harmonika - Ring Busenbach landete knapp dahinter mit ebenfalls "ausgezeichnet" auf dem vierten Platz. Höchststufe: 1. Harmonika - Club "Edelweiß" Jettingen; 2. Harmonikaclub Bruchhausen.
Jugendorchester Elementarstufe: 1. Akkordeon - Orchester Kammeltal, Jugendorchester 4; Hauptstufe: 1. Akkordeon - Orchester Wimsheim.
Bei den Ensembles gewannen: Hauptstufe: Musikstudio App Leutkircher Akkordeon - Ensemble II (Leutkirch); Oberstufe: 1. Ensemble der Jugendmusikschule Neuenbürg; 2. Harmonika - Spielring Frankenthal, Ensemble "Ernst & Co"; Höchststufe: 1. Musikstudio App Leutkircher Akkordeon Ensemble I.


Mit 26 Aktiven war das Jugendorchester 4 des Akkordeon-Orchester Kammeltal unter der Leitung von Anja Baldauf eines der größten Jugendorchester im Wettbewerb (rechtes Bild). Allgemein gelobt wurden die Preisrichter, hier in Aktion (von links) Volker Rausenberger, Wolfgang Pfeffer und Stefan Hippe.