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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


25.04.2001 Sanierung Eistreff wird umgesetzt


Einen Antrag zur Sanierung des Eistreff Waldbronn hatte die SPD - Fraktion eingebracht. Einmal, so der Antrag, soll die Verwaltung beauftragt werden, die Sanierung umgehend umzusetzen, zum anderen sollen für weitere Investitionen, es geht hier um den zunächst ausgesparten Mitteltrakt mit Restaurant und Kassenbereich, bei den nächsten Haushaltsberatungen für die mittelfristige Planung die erforderlichen Mittel eingeplant werden.
Bürgermeisterstellvertreter Helmut Völkle machte zu Beginn des Tagesordnungspunkts klar, dass der Eistreff saniert wird. Daran habe sich nichts geändert. Der neue Bürgermeister Harald Ehrler habe bereits für seine erste Arbeitswoche eine Sitzung anberaumt, in der mit Ingenieuren und Planern das weitere zeitliche Vorgehen abgestimmt werden soll. Auf jeden Fall werde dabei auch sicher gestellt, dass der Zuschuss des Landes nicht verloren gehe und pünktlich zum Oktober 2002 die Schlittschuhläufer dort wieder ihre Kreise ziehen können.
Genau darauf zielte auch der SPD - Antrag ab, so Günther Bauer, der im gewählten System für die Kühlung zudem die Gewähr sah, dass auch eine Ganzjahresnutzung nicht ausgeschlossen ist, an sich für die Zukunft also keine Möglichkeiten verbaue. Der SPD gehe es jetzt aber darum, dass der positive Bürgerentscheid so umgesetzt werde, dass spätestens im Oktober 2002 der Eistreff wieder in Betrieb gehen kann. Primäres Ziel sei es für die SPD, dass die Einrichtung für 8,5 Mio. DM saniert wird.
Prof. Manfred Hübscher (CDU) sprach sich ebenfalls dafür aus, den Bürgerwillen so schnell als möglich umzusetzen. Dem neuen Bürgermeister solle man aber Fairerweise die Chance einräumen, seine Vorstellungen mit einzubringen. Dem stimmte auch Heribert Purreiter (Bündnis90/DieGrünen) zu. Der Bürgerentscheid mit dem nach seiner Meinung problematischen Wortlaut "im Sinne der bisherigen Ausschreibung" sei nun so umzusetzen. Marianne Müller (SPD) machte klar, dass ihre Fraktion die Maßnahmen durchgeführt sehen will, die bisher schon ausgeschrieben waren.
Prof. Manfred Hübscher und Roland Bächlein (CDU) sprachen sich für eine größere Offenheit bei der Planung aus. Es müsse im Sanierungsablauf möglich sein, auch von der bisherigen Ausschreibung abzuweichen, um nicht Möglichkeiten für spätere Maßnahmen zu verbauen. Dabei ging es vor allem um den Mitteltrakt mit dem Restaurant. Der aber war nicht Gegenstand des Bürgerentscheids und könne jederzeit neu beschlossen werden. Diese Rechtslage bestätigte auch Rechtsamtsleiter Harald Irion. Letztendlich zog Günther Bauer den SPD - Antrag zurück, da sich alle im Gremium einig waren, dass zunächst einmal nur die Sanierung im bisherigen Umfang in Angriff genommen wird.