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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


10.04.2001 Rettungswache Langensteinbach


Zu einer Feierstunde in seine Geschäftsstelle in der Pforzheimer Straße in Durlach hatte vergangene Woche der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) eingeladen. Im Beisein zahlreicher Bürgermeister der Alb-Pfinz-Region dankte die Karlsruher ASB-Vorsitzende Lucia Hug den Kommunen für die bisher gewährte Unterstützung der Rettungswache am Klinikum Karlsbad. Seit Anfang März ist diese gemeinsam mit dem DRK geführte Rettungswache wieder rund um die Uhr einsatzbereit.
Die Wache am Langensteinbacher Klinikum wird, wie die Vorsitzende in ihrer Ansprache ausführte, seit 1973 hauptamtlich durch den ASB betrieben. Zunächst waren die Einsatzkräfte lediglich tagsüber einsatzbereit, am Standort Busenbach wurde ab 1978 zusätzlich eine Nachtbereitschaft zur Notfallversorgung durch ein Fahrzeug des DRK eingerichtet. "In der Zeit vor dem zweiten Bereichsplan im Jahre 1991 war das Einsatzgebiet für das gesamte Albtal zusätzlich mit zwei Fahrzeugen an den Standorten Marxzell und Bad Herrenalb versorgt. Diese Wachen wurden durch den ASB und das DRK betrieben, allerdings wurden beide Wachen mit Umsetzung des zweiten Bereichsplans geschlossen", informierte Wolfgang Obreiter, Mitglied des geschäftsführenden ASB-Vorstandes.
Mit Einführung des dritten Bereichsplans erfolgte die Besetzung der Rettungswache in Langensteinbach werktags von 6 bis 24 Uhr, lediglich an den Wochenenden war eine Einsatzbereitschaft rund um die Uhr genehmigt. "Es hing auch das Damoklesschwert der gänzlichen Schließung über der Rettungswache", rief Lucia Hug in Erinnerung und freute sich, dass dies Dank der Mithilfe der Gemeinden Karlsbad, Marxzell, Pfinztal und Waldbronn abgewendet werden konnte. Seit März dieses Jahres - mit Einführung des vierten Bereichsplans 2000 - ist die Rettungswache im 24-Stunden-Betrieb besetzt. Wolfgang Obreiter: "Die Wache Langensteinbach ist für die Betreiber des Rettungsdienstes eine Vorzeigewache, handelt es sich doch um die einzige Wache in Baden-Württemberg, die von DRK und ASB gemeinsam betrieben und vom ASB durch Stützpunktleiter Hubert Hucker geleitet wird. Selbst im Sozialministerium hat man dies erstaunt zur Kenntnis genommen."