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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


17.03.2001 Jongkolping spielte Theater


Turbulent ging es zu in der Komödie "Boeing, Boeing", die die Theatergruppe Jungkolping zum 75 - jährigen Jubiläum der Reichenbacher Kolpingfamilie beisteuerte.


75 Jahre Kolpingfamilie Reichenbach:
Eine Braut für jeden Tag
Erlös der Aufführungen fließt sozialen Einrichtungen zu



Ein Geschenk der besonderen Art zum 75. Geburtstag der Reichenbacher Kolpingfamilie hatte sich in diesem Jahr die Theatergruppe von Jungkolping ausgesucht. Mit der turbulenten Komödie "Boeing, Boeing" von Marc Camoletti jedenfalls landete sie einen Volltreffer. Nicht nur das Publikum, beide Vorstellungen im Pfarrzentrum Ernst Kneis waren nahezu ausverkauft, auch die jugendlichen Akteure schienen viel Spaß am nicht ganz moralischen Geschehen auf der Bühne zu haben.
Immerhin geht es um den in Paris lebenden Junggesellen Bernard, mit Tempo gespielt von Markus Kraft, und seinem mehr als komplizierten Liebesleben. Mit gleich drei Stewardessen, noch dazu aus drei Ländern stammend, typgenau gespielt von Dagmar Reiser, Alexandra Huck und Ann - Catrin Scheibl, hat er ein Verhältnis und ist mit jeder von ihnen verlobt, so macht er sie jedenfalls glauben. Für ihn höchst bequem, hat er doch immer eine liebende Braut im Haus, während die beiden anderen in der Luft sind. Aber es kommt, wie es in eine Boulevard - Komödie kommen muss: der Flugplan gerät wegen Nebel durcheinander, alle drei Bräute trudeln ein, und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem Bernards Freund Robert, gespielt von Thomas Reichert, zu Besuch ist. Zum Schluss haben nicht nur Bernard und Robert, sondern auch die tapfere Hausperle Berthe in Person von Birgit Rupp alle Hände voll zu tun, um jeweils eine Tür zu schließen, ehe die nächste aufgeht und eine andere Braut im Zimmer steht. Als dann schließlich nach vielen Turbulenzen und Wirrungen für jeden der beiden nur noch eine Braut übrig geblieben ist, träumen beide recht bald von "einem Hafen mit mehreren Schiffen".
Für den Erfolg einer Aufführung sind die stillen Helfer hinter der Bühne genau so wichtig, wie die Akteure auf der Bühne. Hier wirkten Susanne Lorbach und Tina Hellfeld als Souffleusen. Die Technik lag in den Händen von Thorsten Kunz und das Bühnenbild stammte von Siegfried Becker und Thorsten Huck. Kolpingvorsitzender Siegfried Becker dankte zum Schluss allen Beteiligten für die gelungene Aufführung. Der Erlös aus beiden Abenden geht an das Hospiz "Sonnenlicht" in Auerbach und an die Gefährdetenhilfe in Enzklösterle, und schon dafür haben sich die vielen Probestunden gelohnt.