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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


14.02.2001 St. - Wendelin - TV auf Sendung


"St. - Wendelin - TV" ging auf Sendung und schickte mit "Fastnacht Helau - die Erste" und den angeschlossenen Sendern ein fulminantes Programm in den Äther des wieder ausverkauften Pfarrsaals im Pfarrzentrum Ernst Kneis. "Intendantin" Anita Asperl moderierte die einzelnen Beiträge und begrüßte unter den närrisch gestimmten und gut gelaunten Frauen die Dekanatsvorsitzende Martina Kastner und Pfarrerin Sabine Jestadt von der evangelischen Kirchengemeinde Waldbronn, aber mit den Pfarrern Joachim Greulich, Bernd Peisker und Anton Anderer auch einige männliche Wesen, die sich in die Höhle der Löwinnen gewagt hatten. Für den musikalischen Schwung sorgte wie in den vergangenen Jahren gekonnt das Duo Achim Waible und Harald Jung, das die Närrinnen im Saal mit mehreren Schunkelrunden gehörig in Schwung brachte. Saal- und Bühnendekoration hatte wieder die Kolpingfamilie Reichenbach unter der Leitung von Siegfried Becker geschaffen.
Vom Beifall umrauscht waren im Programm des Reichenbacher Senders auch die Tänze. Die Frauengemeinschaft ließ dabei aus Funk und Fernsehen bekannte Figuren wie Heidi, Winnetou, Pippi Langstrumpf, Biene Maja oder Pumuckl aufmarschieren, die, vom Sandmännchen eingeschläfert, dann erst zu richtigem Leben erwachten. Einstudiert hatte den gelungenen Tanz, bei dem die Zuschauerinnen eine Zugabe forderten und auch bekamen, Simone Weber. Als rassige Zigeunerinnen flogen dem "Mütterkreis" mit seinem Tanz die Herzen im Saal zu. Zwischen den einzelnen Darbietungen kam Karola Ziegler immer wieder mit Neuigkeiten vom "Jux - Kanal St. Wendelin".
Mit ihrem Eröffnungssong schalteten die Frauen um auf den Fastnachtskanal, um gleich zu einer Talkrunde zwischen Meta Becker und Elke Kunz den Bildschirm freizugeben. Sie luden Gäste in ihre Talkshow und palaverten über allerlei örtliche Ereignisse, wie die Rathaussanierung, die Dauerbaustelle an der Kronenstraße, nahmen für den Eistreff Stellung, obwohl Einkaufen auch zum Fitnesssport in Waldbronn ausarten könne. Die Verjüngungskur von Ute Thimm und Magda Keßler war von solch durchschlagenden Erfolg, dass Ingrid Dürr als Tochter ihre eigenen Eltern nicht wieder erkannte.
Vier Sängerinnen des Kirchenchors hatten in diesem Jahr Operettenmelodien im Programm, playback gesungen und perfekt vorgeführt. Einen Volltreffer an Humor und gekonntem Vortrag landete anschließend Roswitha Bichler als plaudernde Frau, die von ihrem Mann erzählte -"keine hat'n gwollt, ich hab'n glei ghabt"- und selbstkritisch von den schönsten Körpern im Schlafzimmer erzählte, den Heizkörpern. Verlaufen hatte sich Margrid Kuderer ins Reitinstitut Gutsitz und seiner Geschäftsführerin Brigitte Kuhnimhof, eigentlich wollte sie ja eine Etage höher ins Heiratsinstitut.
Über ein viereinhalb - Minuten - Ei diskutierten Roswitha Bichler und Ingrid Dürr. Eine originelle Idee hatten Ilse Weber als Kunstmaler mit Assistentin Karola Ziegler, die lebende Bilder mit Närrinnen und Narren aus dem Saal stellten. Eine Wallfahrt mit "zwei Schritte vor einen zurück" ist schon etwas Besonderes. Elisabeth Anderer, Roswitha Bichler, Magda Keßler, Birgit Kunz und Edith Kunz ließen sich einiges einfallen, um eine Wallfahrt attraktiver zu machen, befanden: "E Wallfahrt ohne Einkehr is wie en Busebacher ohne Griewewürst" und brachten Kolping zum 75. Geburtstag ein Ständchen. Wie hinderlich die Sprachbarriere sein kann, wenn man eine Schorle bestellen will, demonstrierten Ingrid Dürr und Monika Fang.
Elisabeth Anderer bewarb sich als Hausmeisterin bei der Pfarrei St. Wendelin und fand dank guter Beobachtung das Jahr über vielfältige Betätigungsfelder, obwohl sie alles wollte, "bloß koi Stress". Originell auch die vier Chinesen Elisabeth Anderer, Roswitha Bichler, Ilse Weber und Karola Ziegler mit ihrer Luftballon - Nummer. Karline und Thekla in der Gestalt von Mechthild Schall und Karola Ziegler sind ein Urgestein der Reichenbacher Frauenfastnacht und aus den Sitzungen kaum mehr wegzudenken mit ihren humorvollen Erzählungen aus ihrem Alltag.
Den Schlusspunkt setzten wieder die "Wendelinos", die das Geschehen in der Pfarr- und politischen Gemeinde glossierten. Ihre Themen reichten dabei von Urlaubserlebnissen der Vorstandsfrauen über Pfarrers neuen Hut oder Pfarrer Anderers Reiselust bis zu einem Abschiedslied für den bisherigen Bürgermeister "Wir sagen Danke für die schöne Zeit". Zum großen Finale versammelten sich nochmals alle närrischen Akteurinnen auf der Bühne, um nach mehr als vier Stunden den Schlusspunkt unter einen wieder gelungenen Abend zu setzen.


Impressionen vom St. - Wendelin - TV mit Mechthild Schall (rechts), dem gesamten Team beim Filmen, sowie Ute Thimm als Pumuckl und Elisabeth Anderer als Pippi Langstrumpf.