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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


20.12.2000 Gemeinderat: Verschwenkung Kronenstarße als Satzung


Neu gestaltet werden soll der gesamte Einmündungs- und Kreuzungsbereich von Kronen-, St. Wendelin-, Stuttgarter und Pforzheimer Straße. Zu entscheiden hatte der Gemeinderat jetzt über die Neugestaltung der Kronenstraße.


Verschwenkung Kronenstraße als Bebauungsplan
Pflasterung in Stichstraße und verkehrsberuhigter Bereich



Für die Einmündung der Kronenstraße in die Stuttgarter Straße hatte die Gemeinde Waldbronn einen Bebauungsplan aufgelegt, den der Gemeinderat jetzt einstimmig als Satzung beschloss. Entschieden wurde dabei auch über Anregungen, die während der förmlichen Offenlage eingegangen waren. Rechtsamtsleiter Harald Irion erläuterte nochmals das Verfahren.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 12. Juli beschlossen das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes "Umgestaltung Einmundungsbereich Kronenstraße Stuttgarter Straße" einzuleiten Gleichzeitig hat der Gemeinderat beschlossen, die frühzeitige Bürgerbeteiligung in der Form einer Bürgerversamrnlung mit anschließender Offenlage für die Dauer von 2 Wochen durchzuführen. Die vom Gemeinderat beschlossene Burgerversammlung fand am 26. September statt. Die Offenlage erfolgte in der Zeit vom 27. September bis einschließlich 11. Oktober.
Beteiligt waren auch die Träger öffentlicher Belange am Bebauungsplanverfahren. Über die Anregungen der Bürger und der Träger öffentlicher Belange hat der Gemeinderat ausführlich beraten und den Entwurf des Bebauungsplanes unter Berücksichtigung der Beschlussempfehlungen zu den Anregungen der Bürger und der Träger öffentlicher Belange gebilligt.
Während der Offenlage hat nur ein Bürger eine schriftliche Stellungnahme abgegeben, der anregte, in der Stichstraße von der Kronenstraße zur Sparkasse, keine Pflasterbänder zu verlegen. Er befürchtet erhebliche Lärmbelästigungen für die Anwohner. Zur Begründung verweist er auf Erfahrungen in anderen Gemeinden.
Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat in seiner Sitzung am 13.12.2000 über diese Stellungnahme vorberaten und die Empfehlung beschlossen, der Anregung nicht zu entsprechen. Der Ausschuss ist der Meinung, dass die Stichstraße als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden soll. Dies bedeutet dass Fußgänger die Straße in ihrer ganzen 8reite benutzen dürfen, Kinderspiele überall erlaubt sind und Fahrzeuge Schrittgeschwindigkeit einhalten müssen. Um einen verkehrsberuhigten Bereich ausweisen zu können, muss der Straßenraum jedoch durch Pflasterbänder oder ähnliche Maßnahmen gestaltet werden Diese Gestaltungselemente werden bei der vorgeschriebenen Schrittgeschwindigkeit zu keinen Poltergeräuschen und damit auch zu keinen Lärmbelästigungen der Anwohner führen.
Roland Bächlein (CDU) fand es "an der Zeit, über die Satzung zu entscheiden". Eine Geräuschbelästigung in der Stichstraße sei nicht wahrscheinlich. Die gesamte Maßnahme bezeichnete er als ersten Schritt, um im Kern von Reichenbach eine verkehrliche Entflechtung zu erreichen. Prof. Dr. Kristian Kroschel (FWV) hatte keine Bedenken bei der Stichstraße. Allerdings bringe die gesamte Verschwenkung 2,2 dB mehr an Lärmbelastung und sei deshalb keine sinnvolle Maßnahme. Die Konzeption sei gelungen, so Franz Masino (SPD). Die Pflasterung in der Stichstraße könne bleiben. Die gesamte Maßnahme sei ein ersten Schritt, damit Waldbronn bei zukünftigen Maßnahmen keinen Verkehrskollaps erleide.