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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


08.06.1999 Erster Spatenstich für neuen Kindergarten


Kindergarten Schwalbennest:
Erster Spatenstich markiert Beginn


Nach langen und intensiven Vorberatungen im Gemeinderat war es nun endlich soweit, dass für den Neubau des Kindergartens Schwalbennest in der Reichenbacher Oosstraße der erste Spatenstich erfolgte. Der rund 2,5 Millionen Mark teure Neubau war notwendig geworden, weil sich am bisherigen, in Fertigbauweise erstellten Kindergarten Bauschäden gezeigt hatten, die eine Sanierung wesentlich teurer gemacht hätten als ein Neubau. Letztlich mit den Haushaltsberatungen für 1999 gab der Gemeinderat endgültig grünes Li9cht für den Neubau. Die Bauzeit ist auf ein Jahr veranschlagt.
Bürgermeister Martin Altenbach hoffte, dass der neue Kindergarten so solide gebaut wird, dass nicht in 25 Jahren bereits wieder ein Spatenstich an diesem Platz stattfinden muss. So lange betrug nämlich die Lebensdauer des bisherigen, inzwischen der Spitzhacke zum Opfer gefallenen Gebäudes. Er zeigte sich aber optimistisch, dass dies gelinge, da bei der Planung fast das gleiche Team um Architekt Weindel und Planungsamtsleiter Winfried Krutzsch aktiv sei, das auch bei der Albert - Schweitzer - Schule schon gute Arbeit geleistet habe. Vor allem hinsichtlich der Kostenschätzung zeigte sich der Bürgermeister nach den Erfahrungen bei der Schule zuversichtlich, da dort der Kostenrahmen nicht überschritten wurde.
In seine Dankesworte flocht Bürgermeister Martin Altenbach auch den TSV Reichenbach mit ein, in dessen Sportlerheim beim Freibad die Kindergartenkinder bis zur Fertigstellung Unterschlupf gefunden haben. Wie er gehört habe, gefalle es ihnen dort so gut, dass der Umzug in das neue Gebäude schwer fallen werde.
Architekt Michael Weindel betonte, dass beim ersten Spatenstich die Arbeit der Planer getan sei und das Projekt vom Zeichentisch auf den Bauplatz wandere. Für die konstruktive Mitarbeit bedankte er sich bei der Gemeinde und den Kindergärtnerinnen um Leiterin Doris Trentl. Entstehen werde ein eineinhalbgeschossiger Kinderkarten, bei dem die wesentlichen Räume nach Süden ausgerichtet wurden. Die beiden Doppelgruppenräume erhalten einen Zugang zum Garten und zum Balkon. Eingang und Funktionsräume sind auf der Nordseite angeordnet. Ein Kindergarten stelle an die Planer hohe Ansprüche, werden doch in diesen Räumen Kinder erstmals mit einem öffentlichen Gebäude konfrontiert, in dem sie mit anderen Kindern das Zusammenleben in einer Gemeinschaft einüben.
Danach griffen dann Vertreter von Gemeinde, Gemeinderat und Planer zum Spaten und vollzogen den symbolischen ersten Spatenstich. Nun können die Bauhandwerker mit ihren Maschinen anrücken, damit das neue Gebäude in der vorgesehenen Zeit fertig gestellt werden kann. Eine kleine Diskussion wurde am Rande des ersten Spatenstichs geführt: sie drehte sich um einen alten Nussbaum und die Frage, ob er den Bauarbeiten im Wege stand oder nicht. Wie so oft bei Diskussionen waren die Meinungen geteilt. Bürgermeister Martin Altenbach jedenfalls setzte pragmatisch den Schlusspunkt: „Wenn das Gebäude steht, wird ein neuer Nussbaum gepflanzt!"