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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


10.12.2000 10 Jahre Nachbarschaftshilfe Waldbronn


Nachbarschaftshilfe Waldbronn eV.:

Zehn Jahre Nachbarschaftshilfe Waldbronn


Sie wirken nicht im Licht der Öffentlichkeit, die stillen Helferinnen der Nachbarschaftshilfe Waldbronn, die seit nunmehr zehn Jahren ohne viel Aufhebens zur Stelle sind, wenn ihre Hilfe nachgefragt wird. Betreuung älterer und kranker Menschen, Einkaufsdienste, Hilfe im Haushalt, Begleitung beim Spazieren gehen oder einfach nur da sein, wenn ein Gespräch gesucht wird. So sind in den letzten zehn Jahren über 10 000 Helferinnenstunden zusammengekommen, die im Durchschnitt von 16 Helferinnen erbracht worden sind. Für diese Leistungen fällt ein bescheidenes Entgelt an: für Haushaltshilfe DM 16,00/ Stunde, für Betreuungsleistungen DM 10,001 Stunde und der Telefonkontaktdienst ist sogar unentgeltlich. Umso größer der Dank an unsere freiwilligen Helferinnen, die auf Abruf da sind, wenn man sie braucht.
Ohne diese freiwilligen Helferinnen, die natürlich zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, könnte diese Hilfe am Nachbarn oder an der Nachbarin nicht erbracht werden. Dabei geht es nicht um eine Konkurrenz zur Sozialstation, sondern um die ergänzende Hilfe. Die Nachfrage ist allerdings sehr unterschiedlich und in den letzten Monaten zurückgegangen. Das drückt natürlich auch auf das Gemüt, wenn man helfen will, aber niemand da zu sein scheint, der Hilfe braucht. Dabei steht eigentlich zu erwarten, dass es viele, insbesondere ältere, kranke oder alleinstehende Menschen in unserer Gemeinde gibt, die eigentlich auf ein solches Angebot angewiesen sind. Deshalb soll wieder verstärkt auf die Nachbarschaftshilfe aufmerksam gemacht werden. Aber auch Sie können auf die Nachbarschaftshilfe hinweisen, wenn Sie sehen, wo Not an der Frau ist. Wobei natürlich auch Männer als Helfer willkommen sind.
Dass es zum zehnjährigen Jubiläum keine große Feier gegeben hat, liegt nicht nur am Tod des langjährigen 1. Vorsitzenden Dr. Tilman Fischer, der eine schmerzliche Lücke hinterlassen hat. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass die Nachbarschaftshilfe ihre Arbeit eher im Verborgenen tut, weil es zunächst darum geht, dem hilfsbedürftigen Nächsten nahe und, soweit möglich, für ihn da zu sein.
Der im Juli 2000 neu bzw. wiedergewählte engere Vorstand Peter Kemer, Gisela Lichtenberg, Christa Grondinger und Alfons Lauinger würde sich freuen, wenn wieder verstärkt die Möglichkeiten der Nachbarschaftshilfe nachgefragt werden. Bei der tatkräftigen Einsatzleitung, Frau Christel Röttele, werden Hilfesuchende eine verständnisvolle Ansprechpartnerin finden, die weiterhuft und Helferinnen vermittelt.
Die Kosten für unsere Aufwendungen, die im übrigen den Helferinnen zugute kommen, sind bescheiden, aber es braucht auch niemand Angst zu haben, wenn er meint, diese Kosten nicht aufbringen zu können. Denn die Nachbarschaftshilfe weiß sich dem Dienst am Nächsten verpflichtet. Schließlich ist die Nachbarschaftshilfe ein gemeinnütziger Verein, der von den Kath. Krankenpflegevereinen, dem Evang. Diakonieverein, den Kolpingfamilien und der Sozialstation Albtal getragen und von vielen Spendern, denen wir sehr dankbar sind, unterstützt wird.
Die Nachbarschaftshilfe ist zu erreichen:
Kinderschulstraße 4 - in der Sozialstation-76337 Waldbronn
Telefon 07243-572695, FAX 07243-572694