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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


13.12.2000 Waldbronner Handarbeitskreis übergab Spenden


Eva Maria Bruckschlögl (2. von links) übergab in einer kleinen Feierstunde den Reinerlös des Basars an (von links) Otto Kleinpeter, Paul Franken und Norbert Anderer.


Waldbronner Handarbeitskreis zu Gunsten Behinderter:
9.000 DM aus Basar übergeben
TSV Reichenbach erhielt Unterstützung für Behindertensportfest



Alljährlich in der Adventszeit halten die Frauen des "Waldbronner Handarbeitskreises zu Gunsten Behinderter" Bescherung im Restaurant "Talblick". Aber nicht sie selbst stehen dabei im Mittelpunkt, sondern die Organisationen, die von ihnen mit einer Geldspende bedacht werden, die aus dem Erlös des Basars stammt. Umrahmt wurde die Feier mit einer Weihnachtsgeschichte und Flötenmusik.
Auf ihn wies denn Eva Bruckschlögl, die neue Vorsitzende des Handarbeitskreises zu Beginn hin. Erstmals in neuen Räumen in der Albert - Schweitzer - Schule, sei dieser Ortswechsel gut angekommen. Im kommenden Jahr solle man deshalb in der Schule bleiben, zumal die Zusage der Schulleitung bereits vorliege. Die Spenden mit jeweils 3.000 DM, so die Vorsitzende, gehen in diesem Jahr an den Förderverein der Schule für geistig Behinderte in Ettlingen, an das in AWO - Trägerschaft stehende "Haus Spielberg", ein Wohnheim für behinderte erwachsene Menschen und an den TSV Reichenbach , der jährlich ein Behindertensportfest ausrichtet.
Für den TSV Reichenbach dankte Norbert Anderer. Das Behindertensportfest sei inzwischen ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des TSV, bei der vor allem das sportliche Miteinander im Waldbronner Stadion von behinderten Sportler und Schülern beeindrucke.
Von der Schule für geistig Behinderte dankte zunächst Dorothea Förtsch, die als Verbindungslehrerin zwischen Schule und Förderverein fungiert. Seit 1985 werde nun schon der Förderverein vom Waldbronner Handarbeitskreis mit Spenden bedacht, die halfen, Freizeiten in den Sommerferien zu finanzieren, durch die die Eltern der Kinder entlastet werden können. Den Erfolg des nun schon seit 20 Jahren stattfinden Basars führte Frau Förtsch auf die angebotenen Gegenstände zurück, die mit "Geschmack und Geschick und zu vernünftigen Preisen" angeboten würden.
Otto Kleinpeter, Vorsitzender des Fördervereins der Schule, nannte die Sommerfreizeit einen der wichtigsten Programmpunkte im Laufe eines Jahres. Für die Kinder sei es die schönste Zeit, bei der immer viele Aktivitäten im Mittelpunkt stehen. Für die Kinder bedeuten diese Freizeiten neue Erfahrungen, auch in der Integration mit Nicht - Behinderten. Für das kommende Jahr sei eine Sommerfreizeit in Wald - Michelbach im Odenwald geplant, deren Kosten sich bei 19 Teilnehmern auf rund 12.000 DM belaufen. Dank großzügiger Spenden könne der Förderverein die Beiträge der Eltern insgesamt auf einer erträglichen Höhe halten und auch für sozial schwache Familien weitere Zuschüsse gewähren.
Paul Franken vom "Haus Spielberg" flocht in seinen Dank ein, dass die Spende des Handarbeitskreises ein Baustein sein solle, für das geplante Therapiezentrum im Haus. Dazu steht die Anschaffung von Geräten an, auch über notwendige bauliche Erweiterungen werde noch gesprochen.