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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


19.11.2000 Akkordeon Orchester Reichenbach: Herbstkonzert


Das Jugendorchester unter der Leitung von Uwe Müller eröffnete das Programm des Herbstkonzerts.


Akkordeon - Orchester Reichenbach:
Herbstkonzert mit zeitgenössischer Musik
Werke verlangten von Zuhörern und Musikern viel

Ausschließlich zeitgenössische Musik, original für Akkordeon geschrieben, stand auf dem Programm des Herbstkonzerts beim Akkordeon Orchester Reichenbach im Saal des Kurhauses Waldbronn. Gestaltet wurde es vom 1. Orchester, dem Duo Andreas Holbach und Martin Neidhard, dem Waldbronner Akkordeon Quintett und dem Jugendorchester. Die musikalische Gesamtleitung hatte Uwe Müller, durch das Programm führte mit erläuternden Worten zu den einzelnen Kompositionen Klaus Störzbach. Alle Gruppen wurden durch den lebhaften Beifall zu mindestens einer Zugabe aufgefordert.
Thomas Lehmann hieß zu Beginn die Musikfreunde im Saal willkommen, unter ihnen besonders Bürgermeister Martin Altenbach und mit Rudi Meß den Ehrenvorsitzenden des Vereins und stellvertretenden Vorsitzenden des Harmonika Bezirks Mittelbaden. Musik so Lehmann gehöre zu unserem Leben, viele leben von ihr, aber noch mehr genießen sie. Die Aktiven des Akkordeon Orchesters setzten sich engagiert mit Musik auseinander.
Eröffnet wurde das Programm durch das neuformierte Jugendorchester. Unter Uwe Müllers Leitung spielten sie die viersätzige Suite "Kinderspiele" von Wolfgang Russ, dem sie Day Dream" von Markus Gentner und Rudolf Hartmann folgen ließen. Auch das Duo Andreas Holbach und Martin Neidhard, erstmals seit den 27 Jahren Akkordeon Orchester Reichenbach erklang im Herbstkonzert ein Duo, spielten passend die nicht einfach zu interpretierende viersätzige Suite "Duofieber", die Hans-Günther Kölz komponiert hatte.
Für etwas Besonderes ist immer wieder das Waldbronner Akkordeon Quintett gut. So war es auch in diesem Konzert mit der äußerst diffizil zu spielenden "Reise nach ..." von Stefan Hippe, einem inzwischen 34 - jährigen Nürnberger. Bei diesem Stück mussten die fünf Musiker ihr ganzes Können am Akkordeon in die Waagschale werfen, um die sechs Sätze zu interpretieren, die auch den Zuhörern abverlangten, gewohnte Hörtraditionen aufzugeben. Dass das Quintett die Herausforderung mit Bravour bestand, braucht eigentlich bei der Tradition dieses Ensembles nicht mehr eigens erwähnt zu werden. Mit den "Haifisch - Variationen" von Hellmut Quakernack nach der bekannten Melodie von Kurt Weill verabschiedete sich das Quintett von der Bühne, dessen musikalische Einstudierung ebenfalls bei Uwe Müller liegt.
Drei Stücke hatte das erste Orchester auf dem Programm. Zunächst von Hans Josef Wedig eine "Suite" in fünf Sätzen. "Eine Nacht in Castle Hill" von Stefan Hippe zeigte, dass auch das gesamte Orchester moderne Akkordeonmusik unter der sicheren Leitung von Uwe Müller zu interpretieren versteht. Mit "Libertango" von Astor Piazolla in der Bearbeitung von Thomas Bauer beendete das erste Orchester seinen Programmteil.


Das Waldbronner Akkordeon Quintett mit (von links) Uwe Müller, Jürgen Vetter, Sibylle Schaar, Bernhard Föhrenbacher und Christiane Becker.