Herzlich Willkommen.
Sie sind Besucher Nr.:
11.733.575



 

Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


12.11.2000 Kolpingfamilie Busenbach: Benefizkonzert


Das Luftwaffenmusikkorps II gestaltete unter seinen Dirigenten Simon Dach und Manfred Heidler ein Benefizkonzert im Waldbronner Kurhaus.


50 Jahre Kolpingfamilie Busenbach:
Musikalische Zeitreise auf hohem Niveau
Luftaffenmusikkorps II musizierte im Kurhaus
Kolpingfamilie übergab aus Erlös insgesamt 12.000 Mark



Ihr 50 - jähriges Jubiläum feiert die Kolpingfamilie Busenbach, die im Laufe dieser Jahre schon oft mit Hilfsaktionen an die Öffentlichkeit getreten ist. Auch im Jubiläumsjahr hatte sich die Kolpingfamlie etwas Besonderes ausgedacht. Es gelang, dazu das Luftwaffenmusikkorps II aus Karlsruhe zu einem Benefizkonzert zu gewinnen, dessen Erlös -und noch ein wenig mehr- der Sozialstation Albtal und dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Caritasverbandes Ettlingen zugute kam. Die beiden Schecks wurden am Ende des Konzerts bereits überreicht.
Die Begrüßung im Kurhaussaal hatte für die Kolpingfamilie Busenbach Bernhard Geisert übernommen. Nach den Musikern und unter den äußerst zahlreichen Besuchern begrüßte Geisert besonders MdL Dr. Erwin Vetter, Bürgermeister Martin Altenbach, die Pfarrer Peisker, Greulich und Anderer, Kolping Bezirkspräses Dr. Weiß und alle Sponsoren, die die Veranstaltung unterstützt hatten.
Jeweils 6.000 Mark konnte Vorsitzender Manfred Peter gemeinsam mit Präses Pfarrer Bernd Peisker dann am Ende des Konzerts an die Sozialstation Albtal und an den Sozialpsychiatrischen Dienst übergeben. Die Summen waren zusammengekommen aus dem Erlös des Konzerts, aus Spenden und einem Betrag, den die Busenbacher Kolpingfamilie zugeschossen hatte, um auf bedien Schecks einen runden Betrag zu erhalten. Pfarrer Hugo Spinner als Vorsitzender der Sozialstation Albtal dankte gemeinsam mit Fr. Anderer, der Pflegedienstleiterin, für die Spende. Für den Caritasverband nahm Direktor Curt Wiehler den Scheck entgegen. Der Betrag soll hier verwendet werden, um für die Musiktherapie Instrumente zu beschaffen.
Bürgermeister Martin Altenbach und MdL Dr. Erwin Vetter dankten nicht nur der Kolpingfamilie Busenbach für ihre Aktivitäten, beider Dank galt auch dem Luftwaffenmusikkorps II, das immer wieder Konzerte gestalte, deren Erlös sozialen Zwecken zufließe. Die Resonanz der Zuhörer sei ein Beweis für die Qualität des Gebotenen.
Zu einer musikalischen Zeitreise luden danach die Musiker des Luftwaffenmusikkorps II ein, wie Oberstleutnant Simon Dach, der sich mit Hauptmann Manfred Heidler im Dirigat abwechselte, eingangs erläuterte. Diese Zeitreise gestalteten die Musiker auf hohem Niveau, transparent im Klang spürten sie den Charakteristika der einzelnen Musikstücke nach.
Eröffnet wurde das Programm mit dem "Marsch vom Garde - Regiment in Hannover" aus der musikalischen Feder von Johann Chr. Bach, von dessen Vater Johann Sebastian das anschließende "Ricerar" aus dem "Musikalischen Opfer" stammte. Die Phantasie über Mozarts "Reich mir die Hand mein Leben" ließ Oberfeldwebel Guido Henn auf der Soloklarinette wunderbar weich und verführerisch erklingen. Die Romantik war in der Zeitreise durch Mendelsohn - Bartholdys "Hebriden - Ouvertüre" vertreten. Das beginnende 20. Jahrhundert repräsentierte das "Vilia Lied" aus Lehars Operette "Die lustige Witwe". "Pas redouble", das Arrangement eines Klavierwerks von Camille Saint-Saens kam in atemberaubendem Tempo daher. Mit Oberfeldwebel Alexander Grünewald als einem weiteren Solisten machten zwei Sätze aus dem "Konzert für Trompete" des Amerikaners Alfred Reed bekannt. Ausgesucht hatte Oberstleutnant Simon Dach mit Blues und Jazz Waltz die beiden Sätze, die Reed für Kornett geschrieben hatte.
Die Neuzeit eingeleitet wurde durch den weltbekannten "Radetzky - Marsch" von Strauß, allerdings in drei Fassungen: für Brass - Ensemble hatte ihn Alfred Laus arrangiert. Von Roland Kreid stammt die Fassung für Saxophon - Ensemble und vom gleichen Arrangeur auch "Vom Radetzky zum EU-radetzky", ein köstlicher musikalischer Spaß. Die 20er Jahre repräsentierten von Irvin Berlin "Alexander's Ragtime Band" und "Bei mir biste scheen" im Arrangement von Roland Kreid, dem aus Langensteinbach stammenden "Haus- und Hofarrangeur des Luftwaffenmusikkorps II", so Oberstleutnant Dach. Beim "Oldie Mix" einer Schlagerfolge der 50er Jahre, gab es spontanen Applaus für die stimmliche Interpretationskunst von Hauptfeldwebel Günther Goldammer. Das Medley "Songs of the Wizz" von Quincy Jones stand für die Rockmusik der Gegenwart. Beendet wurde offizielle Teil mit dem Marsch "Fidelitas" von Roland Kreid, der Karlsruhe, der Garnisonstadt des Luftwaffenmusikkorps gewidmet ist. Klar war, dass nach solchen Leistungen die Musiker nicht ohne Zugabe von der Bühne kamen.


Je 6.000 DM erhielten die Sozialstation Albtal und der Sozialpsychiatrische Dienst des Caritasverbandes Ettlingen. Auf unserem Bild v.l.: Pflegedienstleiterin Fr. Anderer und Pfarrer Hugo Spinner von der Sozialstation Albtal, Pfarrer Bernd Peisker und Caritasdirektor Curt Wiehler.