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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


18.10.2000 Gemeinderat billigt Antennenmast bei Etzenrot


Funkantenne beim Etzenroter Wasserhochbehälter
Breite Zustimmung zu Standort


Bei einer Enthaltung billigte der Gemeinderat die Errichtung eines Funk - Antennenmastes beim Wasserhochbehälter Etzenrot. Der Ausschuss für Umwelt und Technik hat sich in zwei Sitzungen mit dem Bauvorhaben befasst und letztlich dem Gemeinderat den Abschluss eines Mietvertrages empfohlen, nachdem auch der Wasserzweckverband als Eigentümer des Hochbehälters keine Bedenken angemeldet hat.
Prof. Dr. Kristian Kroschel (FWV) eröffnete die Debatte mit einem neuen Standortvorschlag. Nicht beim Wasserhochbehälter solle der Mast errichtet werden, viel besser sei dazu ein fünfstöckiges Hochhaus in der Mitte Etzenrots geeignet. Hier störe der Mast auch weniger und außerdem,. so des Professors Vermutung, sei durch den geringen Abstand zur Wohnbebauung die Strahlung auch geringer. Marianne Müller (SPD) wollte dies nun gar nicht akzeptieren, erinnerte an die Diskussionen in anderen Gemeinden und postulierte den Grundsatz: "wenn wir das Ding schon brauchen, dann möglichst weit weg von der Bebauung!" Dem konnte auch Müllers Fraktionskollege Günther Bauer zustimmen. Nicht nur der Standort sei in Ordnung, auch die Empfehlung des AUT. Zustimmung der CDU signalisierte Joachim Lauterbach zu Standort und Vertragssituation und Roland Bächlein ergänzte, dass im normalen Haushalt eine erheblich stärkere elektro- - magnetische Strahlung herrsche, als sie von einem Antennenmast ausgehe. Leider werde hier oft sehr emotional gearbeitet und argumentiert.