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Das war...(Aktuelles aus der Gemeinde)


07.10.2000 Waldputzaktion des Schwarzwaldverein Waldbronn


Die Aufteilung der Waldgebiete auf die einzelnen Suchtrupps nahm der Naturschutzbeauftragte des Schwarzwaldverein Waldbronn, Forstdirektor Hermann Schäfer (4.v.r.) vor. Auch Bürgermeister Martin Altenbach schickte die Trupps mit auf den Weg.


25 Jahre Schwarzwaldverein Waldbronn:
Dosen und Flaschen an Straßenrändern
Spaziergänger und Wanderer weniger beteiligt



Erfreuliche Feststellungen bei der diesjährigen Waldputzete des Schwarzwaldverein Waldbronn: es kamen wieder zahlreiche Bürgerinnen und Bürger und das Wetter hatte ein freundliches Herbstgesicht aufgesetzt. Die Leitung hatte mit Forstdirektor Hermann Schäfer der Naturschutzbeauftragte des Waldbronner Schwarzwaldvereins. Die Waldputzer mit auf den Weg schickte Bürgermeister Martin Altenbach. Er lobte die Aktion als bürgerschaftliches Engagement. Er wünschte den Suchtrupps, dass sie möglichst wenig Müll aus dem Wald entfernen müssen. Schwarzwaldvereins – Vorsitzender Heinz Schölzel dankte für die Grußworte der Gemeinde und gab dann an den Naturschutzbeauftragten weiter.
Er erläuterte die Einteilung des Waldbronner Waldgebiets, stellte die Gruppen zusammen und rüstete sie mit Karte und Müllsäcken aus. Zum Abschluss der Aktion trafen sich die Helfer im Gasthaus "Engel", wohin die Gemeinde als kleines Dankeschön eingeladen hatte. Dort wurde dann auch ein kurzes Resümee gezogen.
Auffallend, so informierten Schäfer und Schölzel, sei wieder die starke Verschmutzung entlang der Straßen und Wege. Spaziergänger und Wanderer seien dagegen kaum noch am Hinterlassen von Unrat beteiligt. Die Tendenz sei hier weiter abnehmend. Stark beteiligt dagegen seinen Menschen, die Alkohol trinken. Die Putztrupps fanden alle Arten von Flaschen und Dosen. Nach wie vor gefunden wurde auch gezielt abgelagerter Müll, der aus Autos abgeladen und in den Wald geworfen wird. Darunter befanden sich auch Packweise nicht ausgetragene Zeitungen. Die meisten Flaschen und Dosen werden offenbar aus fahrenden Autos geworfen, liegen also am Straßenrand. Größere Fundstücke waren diesmal nicht zu verzeichnen. Am Ende jedenfalls standen insgesamt 25 gut gefüllte Säcke mit Abfall an den Sammelpunkten zum Abtransport bereit.